Kultur und unfassbare Mengen INDISCH. đŸ˜…

Eben hatte ich ein paar Minuten lang Informationsparalyse, in dem Sinn, dass ich mich im Sumpf aller vorhandenen Informationen nicht entscheiden konnte, worĂŒber ich nun *ZUERST* (weiter-)schreiben sollte. Ich hing so darin fest, dass mein Gehirn kĂŒndigte. 🐙

Aber: Hirn wieder angestellt – Wortwitz beabsichtigt – und alles wieder gut.

Erstmal Weiteres zu dem jĂŒngst mehrfach erwĂ€hnten Laibach-Konzert, und dem Fakt, dass der Wolf uns dafĂŒr Karten kaufte. 🙂

Ich beschreibe ja recht hĂ€ufig den Sack-Flöhe-Wolf, oder den auf Tischen tanzenden Wolf, oder den exzessiv Sport treibenden Wolf, oder den großartig kochenden/BBQ-Profi-Wolf, oder den im ĂŒbergeordneten Maße ĂŒberhaupt irgendwie irren Wolf (= was ich *von Herzen* als Kompliment meine) …

ABER. Wegen der Pandemie rĂŒckte immens in den Hintergrund, dass er auch zu gleichen Teilen theater-/kunst-/und literaturaffin ist! 🌾

Fest steht, dass das Laibach-Konzert bei Weitem nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein wird, auf der Wolf mit mir aufkreuzt, oder ich mit ihm.

Siehe: Deutschlandfunk Kultur

„Die slowenische Band Laibach provoziert seit ihrer GrĂŒndung 1980 mit martialischem Pathos und den Insignien der totalitĂ€ren Systeme des 20. Jahrhunderts. Mindestens doppelbödig ist dieses Provokationsspiel, in jedem Fall aber eine besonders abgrĂŒndige Herausforderung fĂŒr ihr Publikum.

Die Irritation, die sie so gern hervorrufen, stellt sich nun auch im Berliner Theater Hebbel am Ufer, wo sie ein so genanntes „Musical“ auf die BĂŒhne bringen. â€žWir sind das Volk“ heißt der Abend, ein Titel, der sowohl Assoziationen der Wendezeit aufruft wie Verweise auf jene Rechtsextreme, die das Motto der friedlichen Revolution nun offen rassistisch fĂŒr sich vereinnahmen. Er basiert allerdings vollstĂ€ndig auf Heiner-MĂŒller-Texten, ist eigentlich eine Art Hommage an den Schriftsteller und seine widerstĂ€ndige Biografie.“

Unter’m Strich haben wir 90 Minuten lang höchst lohnenswerter und eindeutiger Verdammung von Krieg, UnterdrĂŒckung und Gewaltherrschaft beigewohnt, die wegen des Angriffs gegen die Ukraine leider aktueller war denn je. 😟

JAU.

Als NĂ€chstes stehen diverse Kunstausstellungen auf dem Programm, und so Corona will, wird das bestimmt nicht weniger cool.

In Ă€hnlichem Maße gespannt bin ich auf folgende zwei BĂŒcher, die man mir empfahl und mitgab:

Eines ĂŒber Femizide, und eines ĂŒber modernen Feminismus.

„Man“ sind hier im Konkreten der Grillplattenfreund und seine Partnerin. đŸ˜č

Alles in Allem kann ich also wahrlich nicht ĂŒber den Mangel an Kultur und Weiterbildung klagen, und verbleibe glĂŒcklich darĂŒber, dass mich meine Leute stets mit so spannendem, wertvollen Input versorgen

WĂ€hrend sie sich ebenfalls nicht davor verschließen, wann immer *ich* ihnen begeistert mit BĂŒchern (= und Filmen und Dokus und Serien und Zeitungsartikeln) angelatscht komme! Das ist und bleibt grandios.

Woran es ansonsten ebensowenig mangelt?

Achtung, radikaler Themenschwenk: INDISCH. đŸ€”

In Kombination mit dem gestrigen *BIER* trug es sich zu, dass der Sack-Flöhe-Wolf (s.o.) auf einmal happy zu mir ins Schlafzimmer sprang.

„V.! V., ich habe eben nochmal Indisch bestellt! Ich dachte, dann freust du dich!“

In solchen Momenten gibt es exakt EINE Möglichkeit, um angemessen zu reagieren: nÀmlich, ihn in die Arme zu nehmen.

„Ohhh. Wie lieb- Ja, ich freue mich!“

(DAS TAT ICH ÜBRIGENS WIRKLICH. đŸ˜»)

Allerdings hatten wir im KĂŒhlschrank ja noch eine vollkommen ausreichende Portion herumstehen, und waren somit endgĂŒltig in einer Dauerschleife des indischen Essens gefangen.

‱ Montag und Dienstag: INDISCH.

‱ Gestern Abend: INDISCH.

‱ Vorhin, zum „FrĂŒhstĂŒck“, um 14:00… INDISCH.

Lamm „Madras“, natĂŒrlich.

So sehr ich diese Essensrichtung und dieses konkrete Gericht liebe- Nach vier Tagen in Folge benötigt mein kleiner Körper davon ernsthaft Abwechslung. 😅

Nach allem, was ich weiß, wird es daher heute die Entenkeulen geben. Und womöglich (!) Knödel und Rotkohl, sofern der Wolf dabei die Muße zum Zubereiten verspĂŒrt. Halleluja.

Obwohl ich es total unterstĂŒtze, dass wir nach KrĂ€ften kein Essen wegwerfen und selbst all das aufbrauchen, wovon wir lĂ€ngst die SchnĂ€uzchen voll, gestrichen voll haben-

FĂŒr den Moment ist’s sowas von genug mit „Madras“.

Bleibt gesund und munter, liebe Leute! 🌾

VVN

P.S.: was die geplanten Cocktails angeht, so war ich gestern (= abermals) die Stimme der Vernunft nach Wolfs ganzem *BIER*.

Daher tranken wir kurz vor Mitternacht zwei alkoholfreie Erdbeer-Himbeer-Coladas. đŸčđŸč

Geht komplett klar ohne Sprit.

7 Kommentare zu „Kultur und unfassbare Mengen INDISCH. đŸ˜…

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