Kleinere und größere Sicherheitsmaßnahmen. 🐙

(Textbeginn von 08:47.)

Es geschieht nicht mehr häufig, dass ich vor 09:00 morgens an einem Blogeintrag sitze, aber ich nehme die mir möglichen Schreibphasen gerade so, wie sie kommen. Nebenbei achte ich darauf, genügend Wasser zu trinken, aber das ist ein anderes Thema. 😅

Im Augenblick fühle ich mich wehmütig, weil der Wolf und ich vor einer Woche um diese Zeit zusammen im Zug saßen, um 38 Stunden lang das zu tun, was wir eben so tun, und es rückblickend in gleichem Maße wundervoll wie (körperlich) anstrengend war.

Ich liebe unser „Gemeinsam unterwegs sein“, und ich liebe es auch in diesem Kontext, sehr klare Aufgaben zu haben, in deren Erfüllung ich gut bin, *UND* ich liebe es, mir an vollkommen neuen – oder nahezu neuen – Orten Stück für Stück zwischendrin im eigenen Tempo die Gegend zu erschließen, wenn ich nicht assistieren und mitorganisieren muss. 🙂

Von daher dürften der vergangene Dienstag und Mittwoch gerne ein Weilchen in Dauerschleife laufen, Spielraum zu geringfügigen Abänderungen inbegriffen.

Beispielsweise würde ich dann jeden Abend bei einem neuen Restaurant Essen für uns bestellen (= um es am Ende völlig stillos aus Pappbehältnissen zu mampfen 🤔), und in meiner Freizeit jeweils andere interessante Plätze, Läden oder Sehenswürdigkeiten besuchen.

Zum Thema „Läden“ konnte ich blogmäßig noch gar nicht erwähnen, dass ich mich im Laufe unseres Kurztrips an beiden Tagen in Waffengeschäften aufhielt (= die entweder weitläufig und anonym, oder aber klein und arg intim waren) … Und ich mich seitdem *regelmäßig* kaputtlache, weil in dem kleineren plötzlich ein Typ erschien:

„Guten Tag, ich hätte gerne ein Luftgewehr für den Hausgebrauch!“

Kannste nicht bringen bei einem Wesen mit meinem Humor. 😹😹😹

SO.

An dieser Stelle stört es den flüssigen Schreibprozess nun bedauerlicherweise ein wenig, dass ich der Sicherheit und der Anonymität wegen nicht in glasklaren Details berichten kann, wieso ich dieser witzigen Luftgewehr-Geschichte überhaupt beiwohnen durfte.

(Entschuldigt das ab hier stattfindende „verbale Mäandern“. 😒)

Wie ich jüngst andeutete, geschah jedenfalls enorm vieles an *DINGEN (TM)* parallel zu all den blütenreichen Artikeln hier bei WordPress, und ich habe mich – äußerst vereinfacht und auf das Wesentliche heruntergebrochen – während der letzten Wochen in einer ganz bestimmten Situation zwar zweifelsohne für die einzig richtige Handlung entschieden

(Weshalb ich eben unter anderem die grandiose Geschenkpizza plus Lava-Cake und die hundert Liter Bubble Tea vom Wolf bekam! 😻🐺)

… dabei allerdings leider auch einige fundamentale Vorsichtsregeln meines Erwachsenenlebens über Bord werfen müssen.

Und- Es ist eine Sache, in Folge einer 100%ig richtigen Tat tagelang fremdes Blut aus den eigenen Klamotten zu waschen, aber eine gänzlich andere, Hand in Hand mit dieser richtigen Tat *zwangsläufig* das volle Programm an verschäften Sicherheitsvorkehrungen und Traumafolgen Deluxe in Kauf zu nehmen. 🐙

Ersteres lässt mich (= aus meiner persönlichen Perspektive und Historie heraus gesprochen) keinen Schlaf verlieren, letzteres vergrätzt und brainfucked mich jedoch bis zum GetNo.

Vor dem Eintreffen unserer Gäste letzten Samstag wechselte Wolf also z.B. die Türschlösser bei uns in Wolfshausen aus: zu 16% daher, weil dieser Schritt sowieso irgendwo auf seiner To-Do-Liste gestanden hatte – siehe weitere monatelange Auslandsaufenthalte – aber zu den überwiegenden 84% *und im Konkreten* für mich. 🐱

„Such dir einen neuen Schlüssel aus, V. – und danach stoßen wir darauf mit Kolonne/Null an! Ich hoffe, du fühlst dich direkt wieder ein Bisschen sicherer.“

*TUE ICH*, besonders, weil ich einen Partner an meiner Seite habe, der so etwas ungebeten. und ohne Umschweife. meinetwegen macht, aber: GRR. GRRRRRR! 🐙🐰🐙🐙

(M)Ein ziemlich cooles Leben ohne dauernde Vorsichtsmaßnahmen, und ohne vorsorgliche Gespräche mit ArbeitgeberInnen etc., und ohne den Brainfuck, und ohne unverständnisvolle Leute im Umfeld, und ohne regelrecht routinemäßiges Ausschauhalten nach VerfolgerInnen, und ohne *anlassgegebenes* Türschlossauswechseln, das wäre schon was Feines:

So, wie paralysiert, wie „unser“ kleines Urlaubskätzchen auf diesem Bild guckt, gucke ich dieser Tage demnach öfters. 🙄

Diesbezüglich überlegte der Wolf:

„Ich sehe zu, dass ich in den nächsten langen Phasen meiner Abwesenheit viel seltener Sachen nach Hause bestelle als sonst, V.- Dann erschreckst du dich nicht mehr so oft, weil es klingelt.“

Ein ebenso fettes und echtes „DANKE DAFÜR“.

Generell kümmere ich mich ja überaus häufig um seine Post, und das mit aufrichtiger Liebe, aber wenn ich aktuell eines *nicht* benötige, dann einen fröhlichen, zusätzlichen Jumpscare alle paar Stunden. (!) 😆

Ah. Jetzt werde ich erstmal in Ruhe Wäsche waschen und mir klassischen Porridge mit Honig erwärmen (= Mini-Überbleibsel von gestern), und mich selbst mit Zuckerwatteduschgel putzen, und später vermutlich bei einer spannenden Serie warme Mandelbällchen mit ein wenig Mayonnaise essen. Selbstfürsorge.

Zudem hilft es immens, zu wissen, dass sich unser Umfeld wegen der jüngsten Ereignisse nur noch dichter um den Wolf und mich versammelt. Ebenfalls eine Sicherheitsmaßnahme.

Achtet ihr bitte auch weiter gut auf euch (= und aufeinander)! 🌸

VVN

P.S.: mittlerweile haben wir’s 21:02, weil ich den Tag über erneut laaange mit lieben FreundInnen telefonierte, oder aber mit Wolf sprach.

P.P.S.: die Mandelbällchen kaufte er mir am Samstag anstelle der Plan-Kroketten, weil Krokettenmangel, oder Überraschung, oder so.

„Bällchen passen sogar besser zu einem 🐱.“

Sehr wahr.

17 Kommentare zu „Kleinere und größere Sicherheitsmaßnahmen. 🐙

  1. Waffenläden, blutige Kleidung – phew. phewwwww. O.O

    Wenn du was brauchst… sagst du Bescheid, ja? Ich mein’s ernst.
    Pass auf dich auf. Wobei… Du hast offensichtlich auch sehr viele wunderbare Menschen um dich herum, die das tun ❤

    (Thema Klingel + Pakete: ich weiß nicht, wie oft hier schon Pakete früher als erwartet ankamen, man daher nicht aufmachte, und… ja. *heutewiederzurpackstationmarschiert)

    Gefällt 1 Person

    1. Heyhey, ihr Lieben! Euer Angebot freut mich sehr! Wir werden diese Situation allerdings gemanaged haben (= man beachte die Zeitform), so dubios und düster die Gesamtumstände partiell auch sind/waren. 😒

      Für die Zukunft behalte ich eure Worte „trotzdem“ im Hinterkopf. Wenn bei euch mal etwas sein sollte, wisst ihr ja ebenfalls, wie ihr mich erreicht! 🌞

      Das mit der Packstation fühle ich übrigens. Na, klar. Aber Vorsicht ist schließlich die Mutter der Porzellankiste. 😹

      FLUFF GALORE und Zuckerwatte für lake! VVN

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