Blogbeobachtungen und der letzte Dienstag. đŸŒž

Gestern nahm ich mir ausnahmsweise absichtlich blogfrei (!), und bin generell sehr happy wegen der Tatsache, dass es bei den 30 Tagen in diesem ereignisreichen Juni 2022 trotzdem 29 BlogeintrĂ€ge gibt. đŸ˜ș

Es wird, zumal die berichtenswerten Dinge in der Anzahl wahrlich nicht abnehmen und ich den Laden hier seit Mitte MĂ€rz 2022 vollkommen alleine schmeiße. DafĂŒr gelingt das Schreiben, Lesen und Beantworten von Kommentaren weiterhin ziemlich regelmĂ€ĂŸig/zeitnah/smooth, muss ich beruhigt feststellen.

Der einzige Wermutstropfen ist und bleibt des Öfteren *WordPress an sich*, weil der Blog im Reader eben kacke ausschaut – EHRLICH! 🐙 – und weil von diversen Seiten an mich herangetragen wurde, dass auch das Liken und Kommentieren der BeitrĂ€ge bloß noch bedingt klappt.

Das schlÀgt sich nieder, und njaaa.

Aber: am Ende des Tages schreibe ich schließlich nicht fĂŒr die Likes, obwohl ich mich stets ĂŒber eure heitere Resonanz freue, sondern

‱ der (politischen) AufklĂ€rung wegen,

‱ oder um positive Erinnerungen festzuhalten,

‱ oder um mich bei Bullshit mental zu ordnen,

‱ oder *AUS PRINZIP!*,

‱ oder um euch einfach gut zu unterhalten. 😾

Deswegen folgt jetzt ein schneller DienstagsrĂŒckblick, und daraufhin ein *zweiter* Blogartikel aus dem (Weihnachts-)Wahlfamilien-HauptquartierLikefehlfunktion und seltsamer WordPress-Reader hin oder her.

Der vergangene Dienstag! Ging bislang textmĂ€ĂŸig unter, weil ich zunĂ€chst ĂŒber Montag und Mittwoch gebloggt hatte, dabei war er ebenfalls verdammt schön. 🌞

Nach einem abermaligen Arztbesuch und einer anschließenden Ruhepause in meiner Hauptstadthöhle tingelte ich mit den Öffis nach Brandenburg/Potsdam und traf dort den Ramen-Freund.

Wir hatten GlĂŒck mit dem Wetter und nahezu sofort entstand dieses illustre Foto:

Idyll. 🙂

Bei der ĂŒblichen Sticker- und Streetartsuche lief ich in folgendes GlanzstĂŒck hinein:

„GASTRONOMIE GEGEN RASSISMUS.“ Ja, da geh ich mit. Ob nun als Barkeeper, als đŸ± oder als (betroffener) Mensch.

Und die Gastronomie wurde kurz darauf auch prompt wieder von uns heimgesucht. Unser Abendessen bestand (= neben einer großen Flasche Wasser) aus Crispy-Chicken-Gedöns mit Reis fĂŒr ihn, und aus Ente mit Curryreisnudeln und Zuckerschoten fĂŒr mich:

Wundervoll. 💖

Also fehlte es uns an nichts.

Auch, dass Potsdam im Allgemeinen unsagbar viele tolle Ecken hat, stellte ich wĂ€hrend jenes Ausflugs erneut fest (= davor war ich im August 2020 mit Herrn Carax dagewesen, und davor im Dezember 2017 mit dem KostĂŒmfreund zum Historischen Weihnachtsmarkt). Deshalb plane ich, in Zukunft viel hĂ€ufiger hinzufahren!

Keine Ahnung, wieso mir das bisher weit entfernt vorkam đŸ€”, aber man ist von Zentralberlin aus in unter einer Stunde Bahnfahrt dort. Das kann ich verschmerzen.

Zumal der Ramen-Freund, der – genauso wie ich – eigentlich auch *niemals* selber kocht und auch ausschließlich auswĂ€rts isst, bei mindestens jedem dritten Restaurant begrĂŒndete, wieso wir DA ebenfalls „unbedingt zusammen hingehen mĂŒssen“.

Unter’m Strich nennen mich etliche FreundInnen bezĂŒglich fast aller Berliner Kieze liebevoll „Den kleinen RestaurantfĂŒhrer“, doch seit Dienstag nenne ich den Ramen-Freund bezĂŒglich Potsdam unzweifelhaft „Den großen RestaurantfĂŒhrer“ (= wobei die Betitelungen klein und groß auf unser jeweiliges Erscheinungsbild gemĂŒnzt sind, *NICHT* auf unseren gastronomischen Wissensfundus đŸ˜č).

Jedenfalls…

SuperhĂŒbsch isses!

Meine Neugier und mein Entdeckungsdrang sind geweckt, und weitere Brandenburg-Potsdam-Artikel entstehen in BĂ€lde, das ist sicher. 🙂

„Der große RestaurantfĂŒhrer“ möchte in Anspruch genommen werden.

Und damit bis gleich, ihr Lieben. 🌾

VVN

P.S.: was die Feinkostabteilung im KaDeWe betrifft, so verbringt der Ramen-Freund da gerne ab und an essend und shoppend seinen Feierabend. Über diese Parallele mussten wir, aus rein kulinarischer Sicht betrachtet, auch lachen.

„Alkohol-Museum 😂“, kommentierte er mein Foto vom Mittwoch.

19 Kommentare zu „Blogbeobachtungen und der letzte Dienstag. đŸŒž

  1. Direkt erinnern kann ich mich nur noch an das Thalia Kino in Potsdam. Da waren wir des Öfteren, als ich noch bei meinen Eltern lebte. Ist nun auch schon wieder 25 Jahre her. Und natĂŒrlich Park Sanssouci. Da kann man schön spazieren gehen.
    Gruß Sandra

    GefÀllt 2 Personen

  2. Ich musste so lachen, als ich las, dass du beinahe nie selber kochst. Man muss sich im Leben eben entscheiden: Kochen oder kochen lassen. Genau wie du bin ich ein gern gesehener Esser, aber ein nicht gern gesehener Koch. 😄
    Zum GlĂŒck kocht der Römer – und ich esse sehr gerne. Win win eben!
    Hab‘ einen phĂ€nomenalen Samstag und liebe GrĂŒĂŸe aus Frankfurt, Eva

    GefÀllt 2 Personen

    1. Dass ich „beinahe nie selber koche“ gehört zu den Dingen, die jede/r sofort ĂŒber mich sagen wĂŒrde, liebe Eva. Ich habe dazu absolut keine Nerven, auf gleich mehreren Ebenen. đŸ˜č

      Insofern sind du und ich beide in der glĂŒcklichen Position, das Können kompetent kochender Partner genießen zu dĂŒrfen. Ich bin dafĂŒr (auch) Ă€ußerst dankbar. 💖

      FĂŒr dich morgen einen großartigen Sonntag! VVN

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  3. Hier im Reader sieht der Blog gar nicht sooo schlecht aus, finde ich.
    Im Blog will WP immer, daß ich mich anmelden soll – dabei bin ich angemeldet.

    Potsdam – wirklich schön. Wir waren im Oktober dort – und ja, sieben Stunden durch Schloß und Park Sanssouci. Die haben dort einen klasse Audioguide, leider gibt es die legendĂ€ren Filzpantoffeln nicht mehr, mit denen man frĂŒher durchs Schloß schlurfte.
    War fĂŒr uns eine Nostalgie- Tour, meine alte Dame wurde im Holl. Viertel geboren.

    Ganz liebe GrĂŒĂŸe!

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    1. Das hört sich nach einem schönen, informativen und lehrreichen Tag an, bester bb! đŸ˜ș

      Ich glaube auch, dass Potsdam immer eine Reise wert ist. Auf die nĂ€chsten Aufenthalte freue ich mich schon sehr! 🌞

      Was deine alte Dame betrifft: demnach warst du als Kind richtig hĂ€ufig dort, oder verstehe ich da gerade etwas gehörig falsch? 😼

      Gute Nacht dir, und bis bald! VVN

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      1. Wir wollen auch nochmal hin. Trotz eines ordentlichen Programms waren wir noch nicht ĂŒberall. Und es ist halt auch ein Streifzug durch die Familiengeschichte, klar.

        Meine alte Dame hat ihre Kindheit dort verbracht und bis in ihre 20er dort gelebt. Meine Eltern haben sich dort kennegelernt. – Ich war als Kind mit meiner alten Dame zu Besuch bei meiner Oma, da war ich 2 und 4 Jahre alt gewesen. Habe aber keine Erinnerung dran. SpĂ€ter dann, mit 14, war ich nochmal dort. (Da war der Hauptbahnhof der heutige S-Bhf Pirschheide, außerhalb vom Luftschiffhafen. Meine alte Dame hat als Kind noch Luftschiffe dort landen sehen.) Als ich mein Praktikum in Frankfurt/Oder machte, war ich dann freitags auf dem Weg nach Hause des öfteren runter gefahren von der A2, Potsdam- Abstecher. Und oft in einen Buchladen in einem Plattenbau um die Ecke von der Nikolaikirche (die mit der Kuppel), der sehr gut sortiert war. Da klaffte im Herbst eine große Baustelle.
        Das so als grober Abriß – hoffe, es langweilt Dich nicht.

        Gute Nacht und komm gut in den Sonntag! Liebe GrĂŒĂŸe!

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      2. Es hat mich absolut nicht gelangweilt, bester bb! Ich kann deinen Bezug zu der Stadt jetzt jedenfalls sehr gut nachvollziehen! 🌞

        Hoffentlich wird es mit dem nĂ€chsten Potsdambesuch fĂŒr dich nicht allzu lange dauern. Nicht, dass sich da Lungenarzt-Wartezeiten einschleichen! đŸ€”đŸ˜†đŸ˜č

        Schönen Restmontag dir! VVN

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  4. Schönen Sonntag. Ich finde der Blog sieht nicht so schlecht aus und was das Liken und die GrĂŒnde fĂŒrs Bloggen angeht, so bin ich da mit Dir voll einer Meinung. In Restaurants war ich jetzt lĂ€nger nicht und das als ehemaliger Gastronomiehase 😂Ich koche irgendwie lieber selbst, aber es gibt wirklich gute Restaurants, auch wenn ich aus einer ganz anderen Gegend komme. Liebe grĂŒĂŸe aus Hessen, bzw. aus dem Rheingau Taunus

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    1. Schönen Mittag und schonen Montag! 😉

      Ja, das mit dem Aussehen des Blogs ist natĂŒrlich Geschmackssache, aber da sich ganz viele Leute – mich eingeschlossen – beim Design ihrer Blogs Gedanken machen, finde ich es schon öfters schade, dass das im Reader völlig untergeht. Beginnend bei den Farben und endend dabei, dass die Beitragsfotos wahllos angezeigt werden. 🙄😅

      Zum Kochen: dass du es „lieber selbst“ in Angriff nimmst, als ins Restaurant zu gehen… Heißt das dann auch, dass es dir Freude bereitet, oder ist es zum AuswĂ€rtsessen einfach die angenehmere Alternative fĂŒr dich? 😊

      Liebe GrĂŒĂŸe zurĂŒck! VVN

      GefÀllt mir

      1. Mit dem Blog hast Du natĂŒrlich schon Recht. FrĂŒher als ich noch einen Buch-Blog hatte,habe ich da echt viel Zeit investiert. Irgendwie ist das mittlerweile nicht mehr ganz so đŸ€·đŸ»â€â™€ïž Das kochen macht mir Spaß, liegt evtl. auch daran dass ich Gelernte Hauswirtschafterin bin( auch wenn ich jetzt in der Pflege arbeite) und lange Zeit in GastrokĂŒchen, CateringkĂŒchen Zuhause war. Obwohl die kalte KĂŒche meine SpezialitĂ€t war. Der Berufswechsel war am Anfang nötiges Übel, heute macht es Spaß. Also koche ich nur noch daheim. Essen gehen tue ich tatsĂ€chlich eher seltener.đŸ€”

        GefÀllt 1 Person

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