Liebe Gesten und veganer Festtagsbraten. ðŸŒ¸

Der Arzttermin und die Wiederankunft in der Wolfshöhle verliefen gestern herausfordernder als gedacht, deswegen verbrachte ich den Nachmittag und Abend überwiegend unter warmen Decken (= Plural 😇) und netflixte die Serie „Wednesday“ zuende.

Zwischendurch bestellte Wolf mir „Ente süß-sauer“ und rief öfters an – dies allerdings auch, um über das bis heute stattfindende, verwunderliche Wirken von Freundin I zu berichten – und insgesamt telefonierten wir der gegenseitigen Unterstützung halber zehn+ Mal.

Heißt: Bloggen über das vergangene Wochenende doch erst jetzt. 😅

So.

Die 2 1/2 Tage bei der (Weihnachts-)Wahlfamilie waren ziemlich schön. „Ziemlich“, weil es dort leider ebenfalls externe Stressfaktoren gab, mit denen wir uns herumschlagen mussten, weil sie partiell buchstäblich im Raum standen… Uns als Vierer-/Fünfergruppe ging es intern jedoch gut.

Wir scherzten viel, führten unsere üblichen Gespräche über Gott und die Welt (= nicht nur Ponyhofangelegenheiten), tranken einigen Kaffee, Zimt-Pflaumen-Tee und heißen Bratapfelpunsch ohne Alkohol, und generell sehr artgerechte 🐱-Haltung passierte.

Dies einerseits in Form von Spiegeleibegrüßungen und andererseits in Form von vielen weiteren lieben Gesten. Zwischendurch überreichte N. mir eine vollgepackte Tüte:

„Das hat nichts mit Weihnachten zu tun, V. – ich bin da ja wie du, wenn ich durch die Stadt laufe und etwas sehe, was meinen FreundInnen gefallen könnte, dann bringe ich es ihnen mit. Für dich hat sich einfach Einiges angesammelt.“ 🦄

Das Angesammelte bestand aus Lindt-Schokolade, Duschgel mit Vanille und Kokosbutter, winterlichem „Sternenglitzer“-Badezusatz, einem weißen Schokololli, Winterschokolade mit Karamell-Crisp, einer würzigen Adventsseife, „Candy Cane“-Lippenpflege *UND* den Spekulatiuscremekeksen, die ich wiederum dem Wolf zu Weihnachten geschenkt hatte.

Die Winterschokolade futterten wir später restlos zusammen auf. 😊

Am Samstag lungerten wir (= 100%iges Drinnenbleiben wegen Kälte und Regen) und freuten uns abends am Esstisch über Erbsen-Möhren-Mais-Mix, Racletteauflauf mit Kartoffeln und Champignons, veganen Festtagsbraten und jede Menge Bratensauce.

Hat auch N. gemacht – war super! 💖

Am Sonntagnachmittag fuhren wir (erneut) für Kaffee und Kuchen zur Wahlfamilienmutti auf’s Dorf, und orderten nach unserer Rückkehr in der Stadt (erneut) asiatisches Essen: zwei dieser Traditionen jenseits des lustigen Moral-o-Mat-Gedaddels, die sich glücklicherweise hartnäckig halten.

Als ich gestern Morgen zum Bahnhof lief, herrschte also das übliche „Ich würde mich gerne klonen oder beamen können“-Gefühl. 😟

Nun, ja. *Jetzt* bin ich gespannt, ob der Chefkochfreund Zeit für unsere lockere Verabredung findet. Er rief eben an und meinte: „Das mit ‚unserem‘ Asia-Restaurant geht nachher nur ganz spontan!“

Abwarten.

Wir lesen uns, liebe Leute… 🌸

VVN

P.S.: in vier Tagen bin ich auch schon wieder beim Wolf! Bisher fühlt es sich unwirklich an, aber logischerweise wird es spannend, mit ihm/für ihn das Land zu verlassen. 🌞

6 Kommentare zu „Liebe Gesten und veganer Festtagsbraten. ðŸŒ¸

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