Abstruse Kombi, Sehnsucht und halberfolgreiche Abstinenz. ­čîč

Am ersten April (= inzwischen gestern) stellte ich abermals fest, dass Rucola f├╝r mich nur ein ├╝beraus schlechter Scherz des Universums ist.

Das K├╝chenteam bei uns hatte eine fette Platte Lachswraps zum Mitnehmen gemacht, woraufhin ich mir selbstverst├Ąndlich eine Box damit vollpackte… JEDOCH beinhalteten die Wraps eben auch Rucola, und den dort wieder herauszufriebseln war als T├Ątigkeit wirklich fragw├╝rdig. Will sagen: wieso denn nur eine Kombi aus den zwei Dingen herstellen, die ich nahezu am liebsten *und am nahezu wenigsten* mag?! ACK. ­čśĺ

Ansonsten, und das „Warum“ dahinter braucht niemand zu verstehen au├čer mir selbst, muss ich durch mein wieso denn nur an einen ehemaligen Mitsch├╝ler von mir denken, in den ich mit damals elf Jahren verliebt war bis zum Himmel (= dauerhaft. Meine Gef├╝hle hielten zwei+ Jahre an, was viel ist in dem jungen Alter).

Da er zum Anfangszeitpunkt dessen allerdings selber bereits (fast) 18 Jahre alt war, und au├čerdem ein Besch├╝tzer f├╝r mich, blieb diese Verliebtheit – ganz, wie es richtigerweise sein sollte! – unerwidert. Ich wiederhole: ganz, wie es richtigerweise sein sollte. ­čÉ▒

Ironischerweise witterten meine (Schul-)Psychologen trotzdem ausgerechnet *DORT* Missbrauch und Gewalt, obwohl mein Besch├╝tzer und dessen Freunde die einzigen Menschen waren, die mich in jenen „wundervollen“ Jahren *NICHT* in irgendeiner Form missbrauchten

(Fehlannahmen von PsychologInnen. YAY! ­čÉÖ),

und diese Inkompetenz regt mich bis heute auf

Mein Besch├╝tzer hatte jedenfalls nichts Falsches, geschweige denn Illegales getan im Umgang mit mir – die anderen ├älteren ebensowenig – und ich vermisse ihn ab und an wirklich sehr.

Dass zwischen uns kein Kontakt mehr herrscht, hat traurige Gr├╝nde – u. a. diesen, dass seine Mutter eine klare T├Ąterin war und er dar├╝ber nie hinwegkam ­čś┐ – und ich w├╝rde extrem viel daf├╝r geben, noch einmal. in Ruhe. bei klarem Verstand und Bewusstsein. ohne L├╝gen und Selbstbeschiss. zu zweit. mit ihm zusammensein zu d├╝rfen.

Und sei es nur, um „DANKE“ f├╝r seinen Schutz zu sagen, und f├╝r seinen Anstand ­čĺľ, und f├╝r die leuchtenden Erinnerungen aus einer sonst enorm schrecklichen Zeit.

Ah.

Diese inhaltliche Wendung hat nun h├Âchstwahrscheinlich keiner kommen sehen, nach dem fr├Âhlichen „Lachs-Einstieg“. ­čśů

Egal. Ich wei├č, ihr sch├Ątzt mich nicht zuletzt daf├╝r, immer f├╝r ├ťberraschungen und neue Themen gut zu sein.

Bis ganz bald, ihr Lieben! ­čîŞ

VVN

P.S.: der erste April bedeutete zudem „Ganze drei Monate ohne jegliches Alkoholtrinken!“ f├╝r den Wolf ­čś╗, und „1 1/2 Monate ohne jegliches Alkoholtrinken und weitere 1 1/2 Monate nur Mikrodosieren“ f├╝r mich.

Das betrachte ich vermutlich ├╝bergenau, doch selbst einen Cocktail abzuschmecken, indem man zwei bis drei Tropfen davon auf einen Teel├Âffel gibt und daran nippt, IST letztlich Alkoholkonsum. Hrrrrr.

Wolf sagt, in meiner Position und bei den hohen Qualit├Ątsanspr├╝chen an meine Drinks *musste* ich einfach von allen neuen Rezepturen probieren, aber… Eh. Ich will damit blo├č zum Ausdruck bringen, dass meine drei alkoholfreien Monate weniger eindeutig sind, als die vom Wolf. ­čśç

P.P.S.: neuer Wolfsfund!

WENN EULEN IM LOTTO GEWINNEN: „JUHU! JUHU!“ ­čść

4 Kommentare zu „Abstruse Kombi, Sehnsucht und halberfolgreiche Abstinenz. ­čîč

  1. Hallo Valentin,

    so einen Lottogewinn k├Ânnte ich auch sehr gut brauchen ­čśë

    Besteht evtl. die M├Âglichkeit das du nochmal Kontakt zu deinem Besch├╝tzer aufnimmst?

    Zu Psychologen habe ich meine eigene Meinung. Und das ist eine sehr schlechte.
    Habe ich doch mitbekommen wie meine Schw├Ągerin H├Ąschen (Frau von Schnorrer – vormals Schwager 2) v├Âllig fasch behandelt wurde.
    Gleiches gilt f├╝r Depri. Der von Therapie zu Therapie gestolpert ist, bis letztendlich jetzt nichts mehr zu machen ist ­čśŽ

    Ich w├╝nsche dir einen angenehmen Tag.
    Liebe Gr├╝├če
    Trude

    Gef├Ąllt 1 Person

    1. Liebe Trude, in diesem Sinne w├╝nsche ich dir deinen Lottogewinn von Herzen! Vorausgesetzt nat├╝rlich, du spielst auch wirklich Lotto, sonst wird’s schwierig damit… ­čść

      Was den Kontakt zu dem Besch├╝tzer betrifft, so versuchte ich es zumindest vor 13 Jahren noch einmal, aber dessen „Familie“ und ungute Gesamtumst├Ąnde verhinderten Weiteres. Leider. Ich bedauere das alles, wie gesagt, sehr. ­čś┐

      Das mit H├Ąschen und Depri tut mir ebenfalls sehr leid. Wo lagen denn die Behandlungsfehler, und wie gehen die beiden heute damit um? ­čśč

      Alles erdenklich Liebe! VVN

      Like

      1. H├Ąschen hatte Korea Huntington, wurde aber auf Depression behandelt.
        Depri wurde zun├Ąchst auf Spielsucht, danach auf Alkoholsucht und schlie├člich auf Burnout behandelt. Tats├Ąchlich aber hat er aber eine Depression, verursacht durch ein schweres Kindheitstrauma. Die hat die anderen Erkrankungen verursacht. Inzwischen ist er magisch depressiv, unheilbar und ging schon mit Anfang 40 in Fr├╝hrente ­čś▒
        ­čîł­čśś­čśÄ

        Gef├Ąllt 1 Person

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