Vertrauen. Herr Carax. Wir.

Als Herr Carax und ich vor nunmehr 2 1/2 Jahren (und acht Tagen 😆) gemeinsam zu arbeiten begonnen, kristallisierte sich schnell heraus, dass es eine unzweifelhaft fließende Dynamik zwischen uns gab.

Dazu gehörte nicht nur, dass wir den jeweils Anderen direkt menschlich, intellektuell und körperlich anziehend fanden: letzten Endes spielte das MachtgefÀlle, in dem wir unweigerlich standen, eine ausschlaggebende Rolle.

Er war mein Vorgesetzter, ich ein Neuling an der Bar.

Normalerweise bin ich AutoritĂ€ten gegenĂŒber kritisch – ich hinterfrage viel, anstatt blind zu gehorchen, verlasse mich lieber auf meinen Instinkt, als auf etablierte Hierarchien, und versuche, das zu tun, was richtig ist… Selbst wenn es bedeutet, „NEIN!“ zu dem zu sagen, was ich von der FĂŒhrungsebene her tun sollte.

Aber: bei Herrn Carax musste ich nicht kritisch sein. Nicht hinterfragen. Nie: NEIN!“ sagen.

Auch aus seiner höheren Position heraus (und *trotz* der körperlichen Anziehung!) war er immer so fair, so achtsam, so fĂŒrsorglich und so sachbezogen, dass ich gespĂŒrt habe: „Ihm kann man vertrauen.“ Nicht nur ich – MAN.

Heutzutage möchte ich meinen, dass es zu Herrn Carax‘ grĂ¶ĂŸten Talenten gehört, Personen jeden Alters, jeder Herkunft, jeder Religion und jeden Geschlechts mit jedem kulturellen und gesellschaftlichen Hintergrund dazu zu bringen, ihm zu folgen: nicht durch Druck und Gewalt, sondern durch faires, humanes Verhalten.

Bis heute tun seine Mitarbeiter – zu denen ich inzwischen nicht mehr gehöre, da: Jobwechsel! – Dinge fĂŒr ihn, die sie fĂŒr sonst niemanden tun wĂŒrden. Aus Achtung. Aus Respekt. Aus besagtem Vertrauen. So hat eine gute FĂŒhrungskraft zu sein… Und genau so hat er mich letztlich auch *privat* fĂŒr sich gewonnen.

Wer es schafft, das Vertrauen eines Typen zu erlangen, der jahrzehntelange Gewalterfahrungen gemacht hat, kann sich enorm was darauf einbilden. Herr Carax kann sich enorm was auf sich einbilden.

Dass wir das MachtgefĂ€lle ebenfalls in unsere private Bindung mit hineingenommen haben (und er daher dauerhaft „THE BOSS OF ME“ ist), irritiert die Menschen gelegentlich.

Aber – das muss es nicht.

Beruhend auf unserer erprobten und tiefen Vertrauensbasis bin ich freien Willens „Seins“. Und so strikt er mich auch gelegentlich durch die Gegend kommandiert, so gut passt er auch stets auf mich auf. 😊

VVN

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