Ich danke nicht den Tätern!

(Es folgt ein Text, der für unbeteiligte Außenstehende eventuell verwirrend ist. 😅)

Vorgeplänkel:

Hier in der Welt von WordPress häufen sich immer mehr Dinge, auf die ich so gerne angemessen eingehen möchte, weil sie es wert sind, sich ihnen im Detail zu widmen- Allen voran die gesamte Thematik um diesen Artikel betreffs Stärke und Selbstwahrnehmung

Offenbar hab ich vor ein paar Tagen (durch einen Kommentar) etwas losgetreten, was verschiedenste intensive Emotionen bei so einigen Personen ausgelöst hat.

Erst folgte ein Beitrag der lunis, dann viel gegenseitiger Austausch in weiteren Kommentaren und Beiträgen und nun, ganz zum Schluss, eine Stellungnahme von sofiesvielewelten.

Ich habe (als Verursacher Oo) alles gelesen… Sogar gern gelesen und mitgeliked/mitverlinkt, was das Zeug hielt- 😉

Ende des Vorgeplänkels.

SO. Ich möchte sagen. Mein absolut ursprünglicher Ausgangspunkt, bzw. mein Empfinden hinter sämtlichen meiner Aussagen, war der Gleiche der Schwurbel-Schworbs! Sie schrieben:

„Mein Opfersein hilft mir und stärkt mich jetzt und heute in der Corona-Krise cool zu bleiben. Ich fühle mich NICHT beschränkt und eingesperrt
– sondern tatsächlich vielmehr geschützt und gesehen. … Ich bin dankbar, geübt zu sein.
Im Suchen von Lösungen, Alternativen, Entspannung und dem Guten ansich.“

Genau dafür bin ich ebenfalls dankbar! Und genau deshalb fühl ich mich auch selber so stark, bzw.: sehe uns, als Gemeinschaft, eben als stark und krisenerprobt an! Sicher sogar als krisenerprobtER- 😊

ALLERDINGS, und ich denke, dass das von meiner Seite aus nicht gescheit rübergekommen ist, stehe ich dabei zu 100% hinter dem Denken von sofiesvielewelten, die in einem Kommentar ihrerseits klipp und klar sagten: „Ressourcen und Stärken sind super, aber die habe ich, weil ich ich bin und nicht wegen der Traumata.“

FREUNDE! GENAU DAS! Oh, Mann. DAS MEINE ICH DOCH AUCH!!! 😊

Ich danke *NICHT* den Tätern, wenn ich von Gewöhnung an Entbehrungen und daraus resultierender Stärke spreche! Niemals! Ich danke den Tätern für nichts! Nein: ich danke MIR, und bin froh, dass ich aus eigener Kraft der Mensch geworden bin, der hier heute schreibt!

Nicht wegen der Täter und Täterinnen hab ich das alles geschafft und bin heutzutage so „geübt im Suchen von Lösungen“, nein: TROTZ ihres Handelns und TROTZ all des Schadens, den sie angerichtet haben!

Und so sehe ich euch alle auch: TROTZ allem seid ihr noch hier! Mit euren „Ressourcen und Stärken. Die habt ihr, weil ihr ihr seid“.* DAS find ich stark!

Ich hoff, damit ist mein Standpunkt deutlich geworden – und ich sehe das alles auch nicht als Streit, sondern als Dialog, weil wir zwar (natürlich) alle verschieden, aber doch alle verbunden sind- Und zusammen in dieser Situation, mit all unseren Geschichten. 🙂

Daher: auf bald und startet alle gut in den Tag, besonders, wenn ihr vor die Türe müsst! Bleibt achtsam und gesund! 😊

VVN

* Danke an „sofiesvielewelten“ für die perfekt passenden Worte!

6 Kommentare zu „Ich danke nicht den Tätern!

  1. Danke – da schließe ich mich schlicht und ergreifend an deine Worte und Aussagen an.

    Ich bin immer sehr froh über Menschen, die das besser können, als ich.
    Dinge auch in KURZEN Worten verstehbar zu machen.
    Statt, wie ich, ewig lange Romane zu brauchen.

    Danke für die guten Wünsche.
    Das wünsche ich dir und deinen Lieben gerne ebenso 🙂

    Gefällt 2 Personen

    1. Guten Morgen, ihr Lieben! 😊

      Es ist so ein hochkomplexes Thema und all die Resonanz bleibt krass. Aber: krass gut! Voneinander lernen zu wollen ist dabei das Wichtigste, denke ich… Nebst Zusammenhalt und Gemeinschaftsdenken im übergreifenden Sinne. Wie ihr schon (sinngemäß) sagtet: wir sollten uns nun nicht auch noch gegenseitig zerfleischen- Sondern in diesen Zeiten umso dichter zusammenstehen!

      Virtuell natürlich. Virtuell. 😂😂😂

      Ich geh erstmal schlafen: bis ganz bald! VVN

      Gefällt 2 Personen

  2. Schon spannend was so durch gegenseitiges Triggerschubsen (natürlich unabsichtlich!) so alles angestoßen wird. 😉 Man liest etwas in einem Text, der vom Verfasser vielleicht ganz anders gemeint war. Manchmal schreien die eigenen Verletzungen einfach hier und dann muss es raus. Wie viele Seiten hat eine Medaille nochmal? Fünf oder so… 😁Umso schöner, wenn wir uns am Ende dann doch wieder treffen und alle Sichtweisen nachvollziehen können.

    Gefällt 5 Personen

    1. Das: „man liest etwas in einem Text, der vom Verfasser vielleicht ganz anders gemeint war. “ ist leider oftmals ein Riesenproblem, besonders wenn man das Gegenüber nicht persönlich kennt! 😯

      Und, wie gesagt, es ist so viel los hier und so viele Mit-Blogger wären es wert, sich ihnen und ihren Gedanken im Detail (= angemessen) zu widmen… Oft ist es unmöglich, und man schreibt nur einen kurzen Kommentar – ZU kurz womöglich – und: Voilá. 😅

      Aber: Ja. „umso schöner wenn wir uns am Ende doch wieder treffen“. Hm. Ich zitiere euch dauernd. Das hätt ich nur (auch) nicht besser formulieren können.

      Viele liebe Grüße! VVN

      Gefällt 3 Personen

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