Gedanken, Drinks und Kätzchen.

Gelegentlich nervt es mich, dass ich auf Grund von gegebenen Umständen keinerlei vernünftige Vergangenheitsforschung betreiben kann.

Da draußen schwirren sogar einige Menschen herum, die ich aus heutiger Sicht allesamt ausführlichst zum „Früher“ befragen würde – zu Zeiten, von denen ich faktisch weiß, dass es sie gegeben haben muss, an die ich aber 0,00% Erinnerung habe, und zu offensichtlichen Unstimmigkeiten in meiner Kindheits- und Herkunftsgeschichte.

ABER: nope. 🐙

Kontaktiere ich einen, kontaktiere ich sie höchstwahrscheinlich alle.

Und so gerne ich an manche Akten, Fotos und Dokumente herankäme – sie liegen komplett (= sofern nicht längst zerschreddert oder verbrannt) in Haushalten, die genauso strikte Sperrzonen sind, wie die damaligen sozialen Kreise.

Womöglich werde ich manche biografische Dinge wirklich nie erfahren, und damit leben müssen. 🙄

Heute war aber zumindest ein produktiver und angenehmer Tag. Das geplante Treffen mit Freundin II fand statt, und wir hatten es fein mit Tee, Cocktails, vertrauten Gesprächen und Lammgerichten.

Außerdem ist die erste Arztsache vollständig geklärt, die Wolfshöhle sieht schick aus, und Personen senden mir erbauliche Sachen.

Darunter zuallererst der Ramen-Freund, der seit ein paar Wochen auf der Suche nach einem Ort durch Asien tourt, welcher ihm als Zweitwohnsitz dienen könnte (= „Wenn ich schon Eigentum im Ausland erwerbe, soll es auch geil dort sein!“). 😊

Gestern erhielt ich dann die folgende Nachricht:

„Bin gerade in den Slums unterwegs… Hoffentlich finde ich wieder raus“

MIT BILD UND KLEINEM KÄTZCHEN. 😻

Meine Güte. 💖

Wieder rausgefunden hat er, und das Foto posten durfte/“sollte“ ich ausdrücklich auch!

Ich finde, es macht einem gute Laune.

Jetzt: ein wenig schlummern, dann putzen (= mich 🐱), packen und ab in die Bahnen, *Plural*. Stadt I und Stadt II warten.

Gehabt euch wohl, sofern ihr nicht der rechtsradikalen und/oder putinverliebten Fraktion angehört! 🌸

VVN

P.S.: das war unsere zweite Cocktailrunde-

Swimming Pool. 🍹🍹

2 Kommentare zu „Gedanken, Drinks und Kätzchen.

  1. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen:
    Die Gegenwart ist wichtiger als die Vergangenheit – auch wenn das Wissen um die eigene Herkunft sicherlich hilfreich wäre. Aber wenn es nicht geht, bleib im Jetzt.
    Aktuelle Stabilität, selbst wenn auf tönernen Füßen, ist wichtiger, als die (vermutlich durchaus berechtigte) Frage nach der Vergangenheit, wenn diese auch alles aktuelle mit infrage stellen würde.
    Getragen und geliebt wirst Du im Jetzt – nicht von der Vergangenheit.
    Und die Vergangenheit kannst Du auch heilen, indem Du annimmst, was jetzt ist. Denn die Vergangenheit ist ein Teil der Gegenwart – auch wenn wir uns ihrer nicht immer bewusst sind. Wenn wir das Jetzt annehmen, nehmen wir auch die Vergangenheit an. Und das kann sie heilen, ganz ohne die Gefahr, das sie uns wieder einholt.
    (Und so können aus tönernen Füßen ein solides Fundament werden.)
    👍🍀💚

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo Valentin,

    bei Familienforschung kommt manchmal das heraus, was man nicht wissen möchte: z.B. ein Cousin, der öfter mal mit dem Gefängnis Kontakt hatte. Ein unangenehmer Zeitgenosse, dessen Bekanntschaft mit nichts als Ärger gebracht hat.
    Ich weiß z.B. auch, das Verwandtschaft, irgendwann mal nach Amerika ausgewandert ist und dort zwar nicht zu Reichtum, aber einer ordentlichen Existenz gefunden haben soll.
    Und dann sehe ich im Fernsehen einen Bericht über des Todestrakt eines Gefängnisses in USA mit Interviews der Insassen. Mit dabei, ein Mann, der nicht nur meinem Bruder sehr ähnlich sieht, sondern auch noch den Geburtsnamen meiner verstorbenen Großmutter trägt. Ein bekennender Serienmörder. – Keine Einbildung, denn S sah mich entgeistert an fragte, ob ich Verwandtschaft in den USA hätte?

    Trotz dieser Erlebnisse würde ich dir natürlich gönnen mehr über deine Herkunft zu erfahren. Ist ja klar – das du das wissen möchtest!

    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße
    Trude

    Gefällt 2 Personen

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