Zeit für mich.

Gerade sitze ich in einem Coffeeshop in der Nähe meiner Arbeitsstelle und habe noch über zwei Stunden, bis ich dort anfangen muss, andere Menschen hart abzufüllen (= weiterhin einer der besten Aspekte meines Barkeeper-Jobs 😊).

Eigentlich hätte ich ab 12:00 einen Termin mit einem Großunternehmer gehabt, der mich engagiert hat, mit ihm gemeinsam seine Biografie zu schreiben – nun musste er spontan zu einem Anwaltstermin und ich bin (für den Moment) zeitlich frei wie ein kleines Vögelchen-

Ich merke: ich brauche mehr solcher Pausen. Gelegenheiten, in denen ich draußen in der Welt – NICHT in meinen eigenen vier Wänden! – für mich selbst sein oder produktiv sein kann.

Bloggen. An meinen Büchern rumwerkeln. Lesen, mich weiterbilden und Freunden berichten, was das Leben so macht (= fällt für mich ebenfalls unter „Produktivität“ 😇).

Es liegt an mir, meine Priorität wieder verstärkt auf mein Vorankommen zu legen. So gern ich auch für Herrn Carax Aufträge erfülle, so unumgänglich es ist, dass ich meine Rechnungen bezahle und so ungern ich in einer chaotischen Wohnung hause…

Ich habe Pläne und Ziele! 😡

Besagte Biografie ist ein weiterer Schritt zu deren Verwirklichung, aber das reicht (mir) nicht. Man lässt sich so schnell ablenken von Alltagsscheiße, persönlichen Dramen und bürokratischen Verpflichtungen-

Ab jetzt werde ich erneut viel bewusster darauf achten, mir selber kreative Räume zu schaffen. Alles Andere ist kein Zustand.

VVN

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