Vierzehn Tage.

Am Freitag vor zwei Wochen (= gegen 22:00 und nur wenige Stunden nach der Rückkehr aus meinem famosen Weihnachtsurlaub) bin ich bei mir daheim aufgebrochen, um Herrn Carax von der Arbeit abzuholen-

Dort angekommen wartete ein „Swimming Pool“ auf mich, und ein Flammkuchen mit Lachs (LACHS, LACHS 😆). Ich setzte mich an „meinen“ Tisch, an dem ich standardmäßig immer saß, aß und trank und hatte gleichzeitig ein extrem seltsames Gefühl. Eine Mischung aus Unruhe, Unzufriedenheit und Unglücklichsein in großem Rahmen.

Der Text, den ich in jenen Stunden schrieb, handelte jedenfalls von Suizidgedanken und dem Wunsch nach starken Psychopharmaka- Und Herr Carax war ebenfalls unglücklich. „Ich hätte mir zur Begrüßung ein richtiges Lächeln von dir gewünscht-“

Damals war es nicht möglich. Zu viel war passiert, zu schwierig war die Gratwanderung zwischen Liebesbeziehung und BDSM-mäßiger Dauerhierarchie gewesen. Zudem schwebte die urplötzliche Arbeitslosigkeit und der damit kombinierte temporäre Totalgeldmangel auf eklig-dunkle Weise über mir. 😒

Dann kam der Bruch.

Und heute, zwei Wochen später, sitze ich hier. In einem Restaurant, in dem ich mir eben aus Lust und Laune meine Lieblings-Pho, Mango-Panna Cotta und Taro-Bubble-Tea gegeben habe (= der *IST* lecker, wenn man ihn richtig kocht, Freunde! 😇).

Ich habe einen neuen, super bezahlten Job in einer schicken Hotelbar und wurde bereits mit positivem Feedback überschüttet. Das Schreiben meiner Anwältin ging heute (zu meiner vollen Zufriedenheit formuliert) an meinen säumigen ehemaligen Arbeitgeber raus. Mein Kontostand sieht so gut aus wie nie zuvor, weil ich den Kredit bekommen habe und nun zudem spare! 😅 – Ich lebe erneut abstinent, also „Swimming Pool“ erst wieder in zwei Monaten frühestens-

Und dann wäre da Wolf. Es fällt mir schwer, nicht von Ohr zu Ohr zu grinsen, wenn ich an ihn denke. Schon seit Oktober 2014 trage ich seinen original großen Handabdruck bis ins Detail tätowiert auf meinem rechten Schulterblatt, und ein weiteres Zugehörigkeitszeichen auf meinem rechten Unterarm: beides Geschenke von Herzen und seine Reviermarkierungen zugleich- 💖

Ich bin gespannt und voller freudiger Erwartung, was sich noch dazu addieren wird. Außerdem hat er mir direkt einen Schlüssel zu seiner Wohnung gegeben und die stehende Erlaubnis, jederzeit selbst dort zu wohnen. Ich bin glücklich über jede dieser Entwicklungen- Dass ich parallel dazu um das Alltagsleben und das Zusammensein mit Herrn Carax trauere, hat damit nichts zu tun. Denn das ist normal, denke ich: einen unverändert geliebten Menschen auch zu vermissen- Und immer lieben werde ich Herrn Carax! Weil er großartig ist! 😄

Aber als ich letztes Wochenende mit Wolf tanzen war und wir im Rudel um die Häuser zogen, mitternächtlich den Mond anheulend aus Übergeschnapptheit und reinem Spaß am Leben (= kein Alkoholeinfluss bei mir!), da bin ich geflogen- Ohne Furcht, ganz schwebend leicht.

VVN

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