100tes SelbstBild.

„Ich spiele nicht. Ich bin das. Verstehen Sie? Und deswegen bin ich nichts.“

Wer ich bin, weiß ich schon lange nicht mehr. Irgendwann zwischen Studium und BerufsLeben habe ich mich verloren. Also mich verloren. Nicht mich irgendwo verloren. Sondern vergessen, wer ich bin. Wofür ich stehe. Was für Werte ich vertrete. Welche Ziele ich habe. Welchen Wert das Leben für mich hat.

Manchmal habe ich Angst vor allem. Also vor allem, was mich und meine mentale Hängematte ins Wanken bringt. Nicht gut. Nicht erwünscht. Absolut nicht erstrebenswert. Doch so fundamental wichtig für das eigene Vorankommen.

Dann gibt es da auch die Phasen, da habe ich vor gar nichts Angst. Nichts.
Diese fürchte ich am meisten.
Sie lassen mich am meisten zweifeln. Am Wert des Lebens für mich. An der Frage, was ich vom Leben will.

In diesen Momenten fühle ich mich auf eine unbekannte Art und Weise frei. Beängstigend frei.

Julian Carax

2 Kommentare zu „100tes SelbstBild.

    1. Schön, dass mein Beitrag etwas in dir bzw mit dir auslöst. Natürlich würde ich gerne für einen ordentlichen KonfettiRegen in den Köpfen sorgen. Nur leider ist das nur selten möglich und es tut gut zu wissen, dass ich nicht alleine bin damit.

      Liebe Grüße

      Julian

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s