So frei wie nie.

Die Gäste wurden weniger. Dann kam 1,5 m Abstand. KurzArbeit. „Merkules“-Konzert abgesagt. „Fat Freddys Drop“-Konzert abgesagt. Keine Gäste mehr. Laden zu. EM verschoben.

Ich fang an, zu backen. Und zu kochen. Tage auf dem Balkon. Romantische Spaziergänge zum Supermarkt. Eine Schlange davor. Überall Schlangen. Historisches passiert. Wir sind dabei.

CoronaMojito und Joints in der Sonne. LiveStreams auf Instagram. Netflix durchgeschaut. In meinem Rahmen sozial gewesen. Kein LiveSport mehr. Keine Fusion. Kein „Pascow“. Socken sortiert. Abgebrochen. FIFA durchgespielt. Einen Tag mal keine Nachrichten konsumiert. Neue Musik gehört. Alte Musik gehört. Der Kühlschrank ist voll.

Es ist nicht alles schlecht. Es ist nicht alles gut.

Das Gefühl der Beklemmung wird stärker. Es ist so viel anders als sonst. So ungewohnt. So neu. So unbekannt. Für mich. Für Uns. Eine Generation ungeahnter Freiheiten eingesperrt. Dimensionen nicht absehbar.

Bleibt stark. Bleibt zu Hause. Haltet durch.

Julian Carax

4 Kommentare zu „So frei wie nie.

  1. Frohe Ostern, und „Ohren steif halten“. Wir bringen das schon rum. Bei der Disziplin, die wir Deutschen wieder mal an den Tag legen. 😉 Hätte mir so um 2012 dieselbe Disziplin von denjenigen Leuten gewünscht, welche die vom BT in Auftrag gegebene Studie zu einer Pandemie in der Schublade verschwinden liessen. Na ja! LG Michael

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