Wieder ein Videosupport.

Für all diejenigen, die noch ganz neu hier sind und nicht wissen, was es mit den Videosupportbeiträgen auf sich hat, gibt es an dieser Stelle weiterführende Informationen.

Außerdem verlinke ich, wie immer von 💖, den WordPress-Blog der Lunis und ihren mittlerweile über ein Jahr alten YouTube-Channel.

Was das heutige Video betrifft, so möchte ich von mir selbst sagen, dass ich bei der geschilderten Problematik *extrem* mitfühle:

Inzwischen ist es allerdings zu einem sehr strengen Auswahlkriterium in meiner Welt geworden, wie HelferInnen und (potenzielle) FreundInnen auf meine – zu 98% völlig sachlich und ruhig geäußerten – Hilfegesuche reagieren.

Nimmt man mich ernst, selbst wenn ich bei meinen Schilderungen von Selbstverletzungs- und Suizidgedanken freundlich lächele, dann dürfen die besagten Leute bleiben.

Ist das *nicht* der Fall, fliegen die (mich und meine Geschichte) aktiv hinterfragenden Personen schneller aus meinem Leben, als sie gucken können. 🐙

Überhaupt kann ich den Appell von Mone und den Lunis nur voller Nachdruck unterstützen:

Glaubt den Menschen, die euch erzählen, dass sie Gewalt erfahren haben und Hilfe benötigen. Glaubt ihnen einfach. 🌞

So. Kommt jetzt bitte gesund und munter rüber in den Sonntag… Ich gehe mich nun putzen und werde danach von Wolfs und meiner gemeinsamen Freundin II mit dem Auto abgeholt.

Der Plan: Kochen (= sie), Cocktails mixen (= ich) und PS4 zocken (= wir zusammen).

GNIHI. 🌸

VVN

P.S.: ob wir uns beide tagesaktuell auf Corona getestet haben und gesund unterwegs sind? ABER NATÜRLICH. 😊

14 Kommentare zu „Wieder ein Videosupport.

  1. Es ist schade, dass viele Hinweise oft überhört oder missverstanden werden, weil die Helfenden ihrerseits projizieren. Aber dem Therapeuten zu sagen, dass es jetzt nicht um seine Situation und Wünsche geht, weil er auch mal wieder gesehen werden möchte oder einen Tag blau zu machen weil, ist wahrlich nicht die Aufgabe des Hilfesuchenden. Vor allem der Helfende müsste authentisch sein, um die Wahrheit überhaupt erkennen zu können. Leider ist das auch oft eine echte Überforderung für die Helfenden. Viele, die helfen wollen, suchen auf diesem Wege selber Hilfe, ohne sich genau diesen Fakt eingestehen zu wollen. Dem Hilfesuchenden gegenüber fühlen sie sich stark und wissend, sie sind jetzt die Autoritätsperson, die eine Diagnose stellen können und die „Lügen“ im Klienten entlarven, die sie eigentlich als Wahrheit vor sich selbst verstecken. Um einem solchen „Therapeuten“ sagen zu können, was für einen Mist er hier gerade treibt, müsste man stark genug sein, dass man ihn schon fast therapieren könnte. Das kann ich niemandem empfehlen. Ich bin in solchen Fällen einfach nur gegangen (und habe weiter funktioniert). Es gibt andere – nur leider sind sie selten. Man kann nur weitersuchen. (Die einzige Empfehlung, die ich dazu sagen kann.)
    🍀💚🌈

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    1. Lieber Ankor, tausend Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Du hast so Recht! 🌞

      Wie du weißt, bin ich in solchen Fällen *ebenfalls* einfach nur gegangen… Und fühle deshalb stark mit dir mit. Niemand sollte den eigenen Therapeuten erstmal selbst therapieren, bilden und betreffs der zu behandelnden Themengebieten aufklären müssen, bevor es überhaupt einen Start geben kann- 🤔

      Gute Nacht dir! VVN

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      1. Einen Therapeuten therapieren ist wohl mit das schwierigste…
        Aufklären? Ja, vielleicht, wenn er bereit ist, wenigstens zuzuhören.
        Aber sobald das zweite oder dritte mal Widerspruch kommt, war’s das (zumindest für mich).
        Aber am schlimmsten ist, wenn der Therapeut erstmal zuhört, sich einfühlsam und hilfsbereit zeigt, nur um dann irgendwann plötzlich die „Richtung“ zu wechseln und am besten noch mit Nachdruck seine Sicht der Dinge versucht durchzusetzen. Frei nach dem Motto: „Es ist schon richtig: Sie haben das alles ertragen müssen. Aber was war denn Ihr Anteil daran (Provokation…)?“
        Dann noch das Vertrauen in Menschen zu behalten, die helfen wollen, ist nicht einfach. Da bleibt am Ende nur die Frage zurück: Habe ich jetzt mit meiner Suche nach Hilfe den Therapeuten „provoziert“?
        Ein Mensch, der anderen helfen möchte, mit ihren Ängsten umzugehen, muß bereit sein, in die Ängste mit hinein zu gehen und sie auch auszuhalten – die des Klienten und die eigenen, an welche er automatisch erinnert wird. Dafür muss der Therapeut seine eigenen Ängste „gemeistert“ haben. (Er kann nur Vorbild sein.) Und das können Menschen oft besser, welche selber auch eine entsprechende Geschichte haben – auch ohne Studium oder spezielle Ausbildung (mit wäre natürlich besser, aber leider selten…).
        👍💚🤗

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  2. „ Nimmt man mich ernst, selbst wenn ich bei meinen Schilderungen von Selbstverletzungs- und Suizidgedanken freundlich lächele, dann dürfen die besagten Leute bleiben.“ – Diiieeses.

    Wir sind so der Typ „über alles Witze reißen können und Krams auch gern mit tiefstschwarzem Humor raushauen“, während sachliche, faktische Sätze wie „ich wurde …“ fast schon undenkbar sind. Da ist ja kein Gefiltere *sfz

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    1. Heyhey, liebe Leute! 😺

      Es ist irgendwie cool, zu lesen, dass ihr eure FreundInnen ebenfalls nach solchen Kriterien auswählt… 😊

      Und auf den tiefschwarzen Humor trinken wir eines Tages vielleicht mal gemeinsam. Wir alle, Lake und die Lunis natürlich auch- 🍹🍹🍹

      FLUFF DELUXE! VVN

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