Vanille-Met und Umgang mit Kindern.

In Ermangelung eines gescheiteren Texteinstieges beginne ich mit dem Vanille-Met, der am vergangenen Freitag nach dem Amaretto Sour von mir angebrochen werden „musste“ – kurz bevor Wolf und ich so ungeplant zum Tanz geladen wurden.

Den Met wollte ich bereits „damals“ gezeigt haben, doch am Ende war besagter Freitag natürlich vollständig meiner Wichtigen Wolfsliste gewidmet, und am Samstag ging es hier bei WP dann plötzlich um unser Omelette mit Lachs. *LACHS*. 😅

Njaaa. Unten also ist er nun: der Vanille-Met von „Amarandel“, den mir der Metfreund bei unserem veganen Abendessen feierlich und höchst traditionsbewusst überreichte.

DANKE! Du machst deinem Blognamen wahrlich alle Ehre! 🌈

Immer wieder super, ob nun kalt oder warm. Wer also gerne Met trinken mag, der schaue bei „Amarandel“ im Shop vorbei.

(Wie schon seit je her erhalte ich 0,00% Gegenleistung für die Werbung, die ich hier mache. Weder finanziell, noch materiell. 🙂)

OKAY.

Bezüglich der Neonparty, an die Wolf und ich insgesamt enorm positiv zurückdenken, gab es ja noch eine Sache zu berichten… Und die war weniger cool, obwohl sie uns persönlich kein Bisschen betraf.

Anfangs saß beim Geburtstagsfreund und uns nämlich eine *Random Tussi (TM)* 🐙 mit am Tisch, die sich offenbar auch unter den zahlreichen Gästen der Kinder-Halloweenfeier befunden hatte, ohne mir/uns dort aufgefallen zu sein.

Anhand des 🐙 merkt jeder, der des Öfteren bei mir mitliest, dass ich keineswegs fluffig über sie denke – und zwar, weil sie am Neonpartyabend minutenlang richtiggehend angeekelt und hasserfüllt über ein Kind herzog.

Konkreter über einen circa achtjährigen Jungen, welcher beim Halloween mehrmals von Gästegruppe zu Gästegruppe gelaufen kam:

„Wer bisher noch nicht im Grusellabyrinth war, der kann sich jetzt wieder davor in der Schlange anstellen!“

(Rasche Erklärung dazu: die Gastgeber stehen einfach *VOLL* auf Halloween und fahren von Jahr zu Jahr ein krasseres Programm zu dem Anlass auf- Inklusive dieses sich stetig erweiternden Labyrinths, das bloß dann seine volle Wirkung entfaltet, wenn kostümierte Organisatoren als „aktive ErschreckerInnen“ darin herumspringen, und sich überall viel Nebel aus der Maschine verteilen konnte. 😊

Die Labyrinthbesuche für die normalen Partygäste benötigten demnach jeweils Vorlauf und eine gewisse Nebel-Vorbereitungsphase. Der kleine Junge hatte im Anschluss nichts „getan“, außer allen Leuten Bescheid zu geben.)

„Wie hochgestochen und besserwisserisch sich dieser Junge immer ausdrückt! Als hätte er einen Stock im Arsch. Und immer tut er so wichtig! Schrecklich. Ganz, gaaanz furchtbar.“,

hasste *Die Random Tussi (TM)* vor sich hin. 😡

Wolf und ich hörten ihr, an dieser Unterhaltung unbeteiligt, von unseren Sitzplätzen aus zu und schüttelten im Fazit darüber einhellig die Köpfe.

„Alter. Wie kann man denn, besonders als Erwachsener mit 50+, dermaßen eklig und gehässig über ein Kind sprechen? Das ist genau so eine Person, die andere und mich in der Schule todsicher gemobbt hätte. Und, ey. Vielleicht ist der kleine Junge mit seiner Ausdrucksweise ja womöglich im Autismusspektrum, oder hochbegabt, oder hat bereits dermaßen viel Scheiß erlebt, dass er sich dadurch schützen muss, überdurchschnittlich gebildet und ‚erwachsen“ zu sein, oder, oder, oder… Eventuell sogar mehreres davon zusammen! Das kam der Ollen aber gar nicht in den Sinn. BUÄRGS! Man dürfte sich in etwa vorstellen können, was das für eine ‚Mutter‘ ist, und welch ein Gesamtcharakter.“,

grummelte ich Wolf halblaut ins Ohr. Und er, stetig zustimmend:

„Mh-hm. Mh-hm! Mh-hmmm…“ 😹

Wenn sich Menschen derartig verächtlich über Kinder/*eindeutig* Schwächere äußern, mit fetten Selbstprofilierungsabsichten außerdem, sind sie bei uns umgehend unten durch.

ABSTAND, SOFORT! 💀

Und deswegen füge ich nun auch offiziell zu dem „Beziehung ohne Retraumatisierungen. Meine Wichtige Wolfsliste.“-Text hinzu, dass Wolf wunderbar mit Kindern umgeht.

„Ich bin ja auf ganz vielen Gebieten selbst noch eines!“,

sagt er dann stets mit einem Zwinkern – jup, MR. BÄLLCHENBAD – doch in meiner Welt gehört es eindeutig zu klaren Vertrauenskriterien, wenn jemand cool zu Kindern ist und in diesen Interaktionen ebenfalls gewaltfrei agiert. 🌞

Unverändert fest steht übrigens, dass weder Wolf, noch ich jemals Nachwuchs zeugen wollen (= in genauso überzeugter Absprache wie beim NICHT-Monogamiethema), aber sein Spielen und Reden mit Kindern ist einfach so harmlos und niedlich und schön, dass ich’s gerne mitverfolge und als „Plus“ einstufe.

Wie seht ihr das mit dem positivem Verhalten gegenüber Kindern als Vertrauenskriterium? Und… Mögt ihr Met? 🌸

VVN

13 Kommentare zu „Vanille-Met und Umgang mit Kindern.

  1. Lieber Valentin,
    vielleicht hasst die Random Tussi sich einfach selbst abgrundtief, dass sie das an dem armen, kleinen Kerl auslassen muss? Ich finde den kleinen Kerl toll, dass er so süss und sozial ist und alle informiert. Ist doch goldig! 😍
    Aber ich mag auch Kinder. Mein Problem hab ich oft nur mit einigen Eltern der Kinder. Aber für ihre Eltern können die Kinder ja nichts. 😄 Ich schweife ab…. 😄

    Ich hoffe, ihr hattet trotzdem eine schöne Zeit. Liebe Grüße aus Frankfurt, Eva

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    1. Liebe Eva, auf jeden Fall hat die Random Tussi irgendein immenses Problem mit sich selbst und ihrer Welt, um derartig gemein über ein fremdes Kind herziehen zu können- 💀

      Und du hast Recht – das mit dem „Alle informieren wollen“ hatte etwas sehr Soziales und Goldiges, ja. 🙂

      Man kann dem Jungen nur wünschen, dass er sich das bewahrt, und es ihm nicht durch eben solche hasserfüllten Leute kaputtgemacht wird. 🐙

      Ganz liebe Grüße zurück an dich! VVN

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    1. Genau, bester bb – ich fand das auch süß. Er wollte wirklich „nur“, dass keiner der anderen Gäste etwas verpasst. 😮

      Beziehungskriterium? Jup, so könnte man es ebenfalls nennen. Wir meinen die selbe Sache. Ich würde einfach mit niemandem zusammen sein wollen – nicht einmal freundschaftlich – der Genuss daran hat, Kinder zu verletzen und runterzumachen. *UÄRGS*. 🤔😡

      VVN

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  2. Es zeigt einfach, dass die Tussi ein großes Problem mit sich selbst hat. Wie kann ein erwachsener Mensch von einem 8 jährigen so negativ beeindruckt sein, der nur hilfsbereit ist😉? Offensichtlich hat er irgendeinen Nerv bei ihr getroffen.

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    1. Das gemeine ist, dass sie selbst den Nerv genannt hat, welchen der Junge bei ihr getroffen hat: hochgestochen, besserwisserisch und wichtigtuerisch. Die meisten Menschen stören sich bei anderen an den Verhaltensweisen, welche sie an sich selbst nicht leiden können und deshalb versuchen bei sich und anderen zu unterdrücken, oder sich nicht offen zu leben trauen…

      Gefällt 3 Personen

      1. Verhindern werden wir es nicht können.
        Aber keine Sorge: Als erstes lernt ihr eventuelles Kind genau das von ihr, was sie nicht leiden kann. Das ist es, was sie unbewusst – und damit ungefiltert – am deutlichsten zeigt, gerade weil sie dieses Verhalten ablehnt. Ihr Kind wird damit ihr bester Lehrer…
        🍀💚🌈

        Gefällt 1 Person

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