Gedanken zu Nacktheit und verstrahlter Musik. đŸ˜…

WĂ€hrend ihr wahrscheinlich alle die EM verfolgt habt, genoss ich mein Leben mal wieder in vollen ZĂŒgen (= und: nein. Ich werde dieses Witzes niemals mĂŒde.)

Dabei war es bislang gar nicht schlimm. Mein Abteil blieb *in Wahrheit* seit meinem Einstieg coronamĂ€ĂŸig leer, die Sonne erreichte mich ebenfalls kaum, der Schaffner war fast sofort zur Ticketkontrolle da und den gesamten Rest der Fahrt kann ich nun einfach auf meinem gut klimatisierten Platz lesen, schreiben und sein. 😇

Der Wolf und ich hatten gestern noch einen verrĂŒckten Abend. Bei uns war Freundin I, die sich umgehend nach ihrer Ankunft mit: „Es ist so heiß. Darf ich?“ auszog und bis zu ihrem Aufbruch um circa zwei Uhr nachts in ihrem extrem knappen Bikini herumlief. Uns gegenĂŒber ein Vertrauensbeweis – sie meinte dazu: „Das wĂŒrde ich bei vielen anderen Leuten nicht so machen!“ – doch ĂŒberdenke ich seitdem meinen persönlich-eigenen Umgang bezĂŒglich Nacktheit.

Offensichtlich bin ich wahrlich kein prĂŒder oder zugeknöpfter 😆 Mensch, siehe BDSM-Events und Gruppengedönse, aber ich verhalte mich bis heute krass… *Achtsam* (?!) damit, wem gegenĂŒber ich mich im Alltag unbekleidet zeige.

Mit Wolf daheim, mit Wolf auf einer Fetischparty, oder mit Wolf bei einem sonstigen Date sind die Rahmenbedingungen unmissverstĂ€ndlich gesetzt und Nacktheit geht klar, bitteschön – da geht auf Wunsch „alles“ klar.

Aber so mit FreundInnen am Pool, am See, oder gar bei simplen Grill- und Cocktailabenden sieht man mich niemals nackt umherlaufen. Nicht einmal halbnackt. Stattdessen zumeist in (Wolfs) weiten Sachen und ĂŒberhaupt in „typischen MĂ€nnerklamotten“, egal, wie verflucht hoch die Temperaturen.

Glaubt nicht, ich wĂ€re letzte Nacht aus meinen Military-Shorts und Wolfs T-Shirt rausgekommen. NOPE. đŸ€”

Sicher hĂ€tt ich mich schlichtweg mit ausziehen können/dĂŒrfen: Wolf und Freundin I trugen schließlich sau entspannt selber fast nix…! Und doch. Die Situation war eben keine BDSM-Party, und gleichfalls kein Date *per se*. Es war ein Alltagsrahmen, in dem ich daher auch gerne in alltĂ€glicher Kleidung bleibe: selbst, wenn es nicht zwingend geboten wĂ€re. Mh.

Meine Überlegung reicht bisher soweit, dass mir in der Vergangenheit eindeutig zu viel Nacktheit Dritter in verschiedenster Form aufgezwungen wurde, als dass ich mit meiner eigenen Nacktheit je unachtsam oder „ausschweifend“ umgehen wĂŒrde.

Man könnte sagen, eher achte ich regelrecht wie ein Schießhund darauf, dass mich nur die Menschen ohne alles sehen, die das wirklich, wiiirklich zu 1000% wollen – oder die zumindest im Vorfeld durch Zahlen von Eintritt etc. ihre Einwilligung dazu gegeben haben, dass jede Menge Fremde (= inklusive mir) vor ihren Augen nichts anhaben. đŸ€”

WĂŒrde ich nicht so doll darauf achten, kĂ€me ich mir merkwĂŒrdig vor. Versteht das hier irgendjemand (= denn ich ĂŒberdenke die Thematik selbst noch sehr)?!

Ein reiner Quell der Freude war zur gestrig-spĂ€ten Stunde ĂŒbrigens die Musikauswahl. Nachdem wir gewohnheitsmĂ€ĂŸig Type O Negative, Joy Division, The Cure, The Cult, Das Ich, Goethes Erben, Silke Bischoff, Die Goldenen Zitronen und ein wenig Feine Sahne Fischfilet gehört hatten, weil GOTHIC! PUNK! ALTERNATIVE!, lief plötzlich Ikke HĂŒftgold: „Ich schwanke noch.“

Unsere Freundin beharrte in Folge dessen darauf, Wolf mĂŒsse den Ballermannhit „Blau wie das Meer“ von Tobee auf HöchstlautstĂ€rke laufen lassen, und ab da wurden die Dinge absurd. đŸ˜č

Ohnehin erheitert es mich stark, wenn eine so grazile und gleichzeitig derartig gestandene Person wie Freundin I auf einmal mit Inbrunst solche völlig charakterUNtypischen Sachen raushaut.

„Blauuu wie das Meer, vollllll wie der Strannnnd…“ đŸč

Eine Szene fĂŒr die Götter. Wodurch sie mir – sofern möglich – sogar *noch* sympathischer geworden ist. Vielleicht sogar dem Maße, dass ich bei unserem Dreierroadtrip kommendes WE mein Shirt usw. womöglich doch (= nach einem eigenen: „Darf ich?“) in die Ecke schmeißen werde.

Ah. MerkwĂŒrdiges Thema. MerkwĂŒrdige Lieder.

Euch einen wunderbaren Restsamstag und viel Erholung, Spaß, Gesundheit. 🌞

VVN

P.S.: unser sommerliches Essen gestern. Baguette, in Tomatensauce eingelegte Auberginen, gefĂŒllte WeinblĂ€tter, SchafskĂ€se, Chorizo, Garnelen, Kisir-Salat, Guacamole, Hummus und Tsatsiki. Letztere vier Sachen allesamt vom Wolf selbstgemacht:

P.P.S.: ich hatte die Nacht absolut keine BĂ€renmaske auf. OH, GOTT

37 Kommentare zu „Gedanken zu Nacktheit und verstrahlter Musik. đŸ˜…

  1. Ich saß heute auch mit 2 Freundinnen im Zug: DĂŒsseldorf->Köln und wieder zurĂŒck. Allerdings haben WIR die Zeit ZWISCHEN Hin- und RĂŒckfahrt in vollen ZĂŒgen genossen! Nicht, weil die Zugfahrt unangenehm war, sondern weil der Mittelteil so toll war…. 🙂 Mehr zum Thema demnĂ€chst auf meinem Blog. Aber vorab schonmal so viel: nein, ich werde mich NICHT nackig machen))))
    Schönes Wochenende 🌞

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    1. Liebe Bea! Ich freu mich auf deinen Bericht darĂŒber, was ihr Schönes in Kölle unternommen habt! 😊
      Und das mit dem Nackigmachen bzw.: dem NICHT-Nackigmachen im Alltag ist eeecht so ’ne Sache. Oha. đŸ€”
      Schönes Wochenende zurĂŒck đŸ˜č und gute Nacht!
      VVN

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  2. Schon alleine, dass sie gefragt hat…. đŸŒș
    Ja ich kann dich da verstehen.
    Der Strand, das Bad ist bei mir das einzige Öffentliche, wo ich dementsprechend gekleidet bin.
    Zu Hause, das höchste der GefĂŒhle ist Unterbuchse mit Shirt. Ich habs nicht so wirklich mit Nacktheit.

    Habt einen schönen Sonntag
    LG Sandra

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      1. P.S.: die StĂ€nde des Deutschlandspiels gestern wurden sogar im Zug durchgesagt?!! Mitbekommen tu ich’s. Nur aktiv geschaut hab ich – genau wie du – noch nix. Mit Herrn Carax zusammen Ă€ndert sich das die Tage aber bestimmt… đŸŒžđŸ»đŸ±âšœ

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    1. Ja, liebe Sandra- Dass sie gefragt hat, finde ich insofern gut, weil ich selber auch immer fragen wĂŒrde… 🙂

      Und, ja. Das Nacktheits-Thema lĂ€sst mich nachhaltig grĂŒbeln. Weil ich weiß, dass *KEIN* SchamgefĂŒhl meinerseits dahintersteckt, wenn ich mich nicht ausziehe. Genauso, weiß ich, dass es *KEIN* SchamgefĂŒhl in mir auslöst, Andere nackt/fast nackt zu sehen. Darum… Geht es (bei mir) nicht- đŸ€”

      Irgendwie ist da schlichtweg eine megagroße BefĂŒrchtung, eventuell vielleicht womöglich doch jemandes Grenze zu ĂŒberschreiten- Hm. Der Denkprozess dauert an. đŸ˜±

      Dir ebenfalls ein großartiges Restwochenende – und bleib kĂŒhl und gewĂ€ssert! VVN

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  3. Aber Valentin, sie war doch gar nicht nackt – sie trug doch einen Bikini.
    Nackt kĂ€me fĂŒr mich in der Öffentlichkeit auch nicht in Frage. Aber Badekleidung im privaten Umfeld ist doch völlig O.K. – Waren das noch Zeiten als wir uns bei hohen Temperaturen mit Freunden trafen um gemeinsam Zeit auf einem Balkon zu verbringen und dabei sind alle zwischendurch in Planschbecken oder unter einen Wasserschlauch gehĂŒpft.
    Aber ich bin ja auch in den 60ern geboren, verbrachte meine Kindheit in den 70ern und meine Jugend in den 80ern. Was da so alles normal war đŸ€”
    Ich wĂŒnsche dir einen ganz tollen Sonntag mit Julian 🌈
    Liebe GrĂŒĂŸe 😘
    Monika 😎

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    1. Guten „Morgen“, liebe Monika! Wie ist dein Wochenende und wie geht es euch? 🌾

      Du hast Recht, sie war nicht nackt. HĂ€tte es jedoch, gemeinsam mit Wolf (= oder ohne), durchaus sein können… Ich störe mich ja nicht an Nacktheit AN SICH! Erst recht nicht bei geliebten Menschen! 😉

      Ich ĂŒberlege bloß hin und her – siehe auch meine Antwort an Sandra oben – weshalb *ICH SELBST* meine Klamotten nicht einfach weggeschmissen hab! Gedurft und gekonnt hĂ€tte ich. Aber die Situation kam mir trotz 170° Celsius zu… alltĂ€glich dafĂŒr vor. Ack. Ich analysiere das immer noch. đŸ€”

      Das mit dem Wasserschlauch klingt ĂŒbrigens witzig. Ich renne ab und an durch Sprinkleranlagen. Aber das eben AUCH mit Kleidung- 😆

      Alles, alles Gute und bis bald! VVN

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      1. Das mache ich auch gerne. Und dafĂŒr ziehe ich mich auf der Straße natĂŒrlich auch nicht aus 😉 Habe auch selten einen Badeanzug drunter, wenn ich unterwegs bin 😂
        Gestern war ich beim Frisör und habe den grĂ¶ĂŸten Teil des Tages relaxt. Bis tief in die Nacht haben wir dann auf dem Balkon gesessen und Musik gehört.
        Heute habe ich total verschlafen und werde wohl auch nicht viel machen đŸ€”
        🌈😘😎

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  4. Ach Nacktheit. WĂ€hrend Du lieber Valentin Deine Gedanken dazu niederschriebst, der Rest das 4:2 verfolgte, war ich mit den Kindern im Freibad. Da gab’s auch viel Nacktheit. 🙂 Anderes wĂ€re wohl seltsam gewesen… đŸ˜‚đŸ€Ł Hab einen schönen Sonntag!!!

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    1. Lieber Flo! Jau, ein Freibad voller komplett bekleideter Leute wĂ€re tatsĂ€chlich sehr dubios- Ich lache gerade ĂŒber die Vorstellung… đŸ˜č

      Mein Kopf hĂ€ngt bei der Frage: „Wieso bleibe ich stets in Klamotten, sobald bei einer Situation auch nur *EIN HAUCH* Standardalltag mitschwingt?“

      Niemand verlangt das von mir. Ich verlange das von niemandem. Trotzdem. WTF.

      Schöner Sonntag? Und *DIR* erstmal! Hast du Unternehmungen geplant? 🌞

      VVN

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      1. Ich bin da ganz bei Dir. Es kommt einfach aufs Setting an. Ich habe auch immer Probleme, wenn bspw. nackte Typen (nur mit Shorts bekleidet) durch die Innenstadt schlurfen…
        Unternehmungen? Freibad und Stadtpark… Und Du?

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      2. *NOCHMAL* neue Fische, liebe Sandra?! Ist es angebracht, jetzt zu lachen, oder ist es eher ein Grund zum Weinen? đŸ˜źđŸ€”đŸ˜±

        OK. Die Situation mit dem: „Oben-ohne-TierhĂ€ndler“ ist wirklich etwas WTF. Jedoch! Stellt sich der Typ unbedarft ohne Shirt dahin. Stört mich nichtmal, im eigentlichen Sinne- Aber weshalb, frage ich euch, wĂŒrdet *ihr* das nicht so machen… Und weshalb, frage ich mich selbst, wĂŒrde ich das AUCH NICHT so machen?!

        Weiterhin schließe ich SchamgefĂŒhl in meinem Falle aus. Es ist also etwas Anderes. đŸ€”

        *looool* Ich hoffe so sehr, dass all eure Fischis in Zukunft Jahre ĂŒberdauern- VVN

        GefÀllt 2 Personen

      3. SchamgefĂŒhl spielt bei mir auf alle FĂ€lle eine Rolle aber nicht nur. Es ist eher ein allgemeines Unwohlsein durchaus auch Angst, schlecht zu erklĂ€ren.

        Es ist die 2.e „Ladung“
        Der neue Fischmann hat gesagt, es sollte eigentlich nicht passieren, dass so viele es nicht schaffen, aber er hat es in letzter Zeit auch oft gehört. Außerdem waren die wohl viel zu klein um umgesetzt zu werden.
        Ganz anderes GefĂŒhl dieses mal. Alle 10 noch da und sie haben sich zu den anderen 5 gesellt. 🙂

        GefÀllt 1 Person

      4. Ah, und ich weiß et eben nich- đŸ€”

        Klar, das Setting spielt safe eine Rolle, da hast du völlig Recht. Allerdings bin ich niemand, der (= besonders bei FreundInnen) denken oder sagen wĂŒrde: „Zieh dir halt was an!“ – auch wenn die Situation dank der leichten Bekleidung eventuell merkwĂŒrdig wĂ€r, z.B. in der Innenstadt nur mit Shorts, oder mit Bikini im Supermarkt.

        Ich wĂŒrde mich eben bloß *selbst* nicht so… leichtfertig ausziehen im Alltag. Und da liegt irgendwo ein Hund begraben. Ich weiß nur noch nicht, WELCHER Hund.

        Was ich vorhab? Nach Sonnenuntergang mit dem KostĂŒmfreund rausgehen. Ans Wasser. 🙂

        VVN

        GefÀllt 2 Personen

  5. Korrekte Einstellung! 👍 Auch ich habe absolut nichts gegen Nacktheit – aber ich behellige damit niemanden ungefragt

    Ich bin im öffentlichen Raum immer darauf bedacht, mich wenigstens halbwegs stilvoll & gentlemanlike zu kleiden, ich sehe das als Respektbeweis der Allgemeinheit gegenĂŒber an. In einer belebten Innenstadt wĂŒrde ich daher selbst an einem sehr heißen Tag keine Strandkleidung tragen, sondern eine lange Hose (gibt’s ja auch in sehr leicht und luftig) und ein kurzĂ€rmliges helles Herrenhemd. Wenn ich andere KulturrĂ€ume (z.B. Indien, Vereinigte Arabische Emirate) bereist habe, kam solch ein Outfit dort im Übrigen auch erheblich besser an, als typische Touri-Klamotten.
    LG!

    GefÀllt 4 Personen

    1. Lieber hyper, tatsĂ€chlich habe ich mich beim Lesen deines Kommentares sehr verstanden gefĂŒhlt, obwohl bei mir vermutlich – ich ĂŒberlege weiterhin – noch ganz andere Faktoren unterschwellig hineinspielen. 🙂

      „Niemanden ungefragt behelligen wollen“ geht jedoch stark in die Richtung, die ich selbst meine. Ich finde (anderer Menschen und meine) Nackheit absolut nicht schlimm/schlecht/schambehaftet/etc.: bloß liegt meine Entscheidung eben immer eher dort, mich im „öffentlichen Raum“ und in allgemeiner Gesellschaft zu bedecken. 😉

      Und, nein. Man sollte jetzt nicht mit aufgeknĂŒpftem Hawaiihemd und pinkem String in den Emiraten stehen. đŸ˜čđŸ˜čđŸ˜č

      Obwohl ich mir wĂŒnschte, man dĂŒrfte es, so rein theoretisch. Aber das ist ein gaaanz anderes Thema.

      Bleib tapfer und möglichst gesund: mich und Herrn Carax freut es immer, von dir zu lesen. 🌾

      VVN

      GefÀllt 1 Person

  6. Beim Thema Nacktheit halten wir uns mal raus…aber maaan ich bin immer etwas neidisch (was nicht heißt missgönnend) auf eure leckere Essensauswahl auf den Tellern und wie gut das doch immer aussieht…yammi. Wasser lĂ€uft im Mund zusammen und ich mag auch 🙂

    GefÀllt 5 Personen

    1. Hej, keine Sorge, ich hĂ€tte das nie als missgĂŒnstig/missgönnend verstanden! 🙂

      Und betreffs des Essens wĂŒrde ich euch supergern was abgeben! Es ist schon eine Art Running Gag hier in den Kommentaren, dass man schleunigst ein GerĂ€t braucht, mit dem man warmes, frisches Essen per Klick sekundenschnell und weltweit versenden kann. Das wĂ€r’s. Ihr hĂ€ttet Grillzeug ohne Ende. 😊

      Habt einen guten Restabend! VVN

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  7. Meiner Meinung nach gibt es verschiede Formen von Nacktheit. Bei Sex und Fetisch gehört es halt dazu, sonst kommt man nicht zum Spaß. Beim Sonnenbaden ist es eine Nacktheit, die zurĂŒckhaltend ist, im Bad beim Duschen ist es eine Notwendigkeit. Aber einfach so nackt sein in der Wohnung (fĂŒr sich) ist schon eine ganz anderes Sache, denn man spĂŒrt die Verletzlichkeit. Wenn andere Menschen im Raum sind, kann das sehr schnell in Scham wechseln bzw. da kann man sich bloßgestellt fĂŒhlen.
    Ich persönlich bin bei entsprechenden Temperaturen generell in der Wohnung nackt und es gibt immerhin eine Freundin, die sich dann auch gerne auszieht. Und einige meiner Freune / Bekannten finden es ok, wenn ich nur ein T-Shirt anhabe und aonsten mit nacktem Arsch durch die Gegend renne.
    Aber es hat auch eine Ă€sthetische Seite … ab einem gewissen Alter ist Nacktheit, vorallem dann, wenn man gewissen Pfunde auf den Rippen hat, echt ein Angehen.

    GefÀllt 1 Person

    1. Lieber Bert, diesen Kommentar von dir hab ich deshalb wirklich gern gelesen, weil er so differenziert und gleichzeitig offen ist. 🙂
      Und, ja: wĂ€hrend des Lockdowns mit Wolf in der Wohnung waren Klamotten ebenfalls eher eine Seltenheit. Da bestimmt – bei dir wie bei mir – der Rahmen tatsĂ€chlich alles. 😇
      Auch mag ich die Formulierung: „Nacktheit, die zurĂŒckhaltend ist“. Sobald es um Alltagssituationen und normale ZusammenkĂŒnfte geht, bin ich eindeutig der Typ *dafĂŒr*. Wenn ich nicht direkt angezogen bleibe, wie im Grunde stets der Fall. 😆
      Alles Liebe und herzliche GrĂŒĂŸe: VVN
      P.S.: das mit der Ă€sthetischen Seite muss ich ĂŒberdenken. Der Aspekt spielte beim Schreiben meines Beitrags noch gar keine Rolle. 😉

      GefÀllt mir

  8. Ich war immer offen, hatte kein Problem mit Nacktheit. Auch spontan auf privaten Parties frĂŒher. Bis ich schlechte Erfahrungen in einer öffentlichen Sauna machte. Und nicht nur einmal, dann auch in einer Hotelsauna. Was ich sagen will, mit jedem Mal Ă€nderte sich mein Verhalten. . Ich fĂŒhlte mich wie Freiwild. Und die Leichtigkeit (in der Öffentlichkeit) ist nie wieder zurĂŒckgekehrt.
    Liebe GrĂŒĂŸe, B.

    GefÀllt 1 Person

    1. Sowas zu hören macht mich immer unglaublich đŸ˜ŸđŸ˜ĄđŸ’€đŸ™, liebe Barbara. Es ist scheiße und traurig, dass du diese Erfahrungen machen musstest.

      Jemandem auf solchen Gebieten die Leichtigkeit zu nehmen, finde ich ganz verabscheuungswĂŒrdig. Unterste Schublade, menschlich gesehen. Zum Kotzen. đŸ˜Ÿ

      Ganz liebe AbendgrĂŒĂŸe an dich! VVN

      GefÀllt mir

      1. Danke Dir, lieber Valentin. Ich wollte nur damit sagen, dass ein bestimmtes Verhalten bzw VerhaltensĂ€nderung immer Ursachen hat. Liebe GrĂŒĂŸe, B.đŸ’«đŸŠŠđŸ’«

        GefÀllt 1 Person

      2. Auf jeden Fall, liebe Barbara! Und in diesem Fall wĂŒrd ich die Menschen, die ursĂ€chlich fĂŒr deine VerhaltensĂ€nderung sind, u. a. einfach gerne zielsicher mit kakteentragenden Kalmaren bewerfen. đŸ˜‰đŸ™đŸŒ”

        Hab einen schönen Dienstag. VVN

        GefÀllt mir

      3. Danke fĂŒr deinen Kakteen tragenden Kalamaren Support. 😁 Mir wĂŒrden noch schlimmere Dinge einfallen.😂
        Ganz liebe GrĂŒĂŸe an Dich, B.
        PS: Und danke, ich wĂŒnsche he euch auch eine tolle Zeit.đŸ’«đŸŠŠđŸ’«

        GefÀllt 1 Person

  9. Mit nacktem Oberkörper (außerhalb meiner vier WĂ€nde) komme ich mir irgendwie seltsam vor, egal ob bei Freunden oder sonstwo. NatĂŒrliches SchamgefĂŒhl vielleicht ? đŸ€”

    Selbst wenn mir der Schweiß in Strömen herunterlĂ€uft, Nacktheit paßt fĂŒr mich nur in intimprivate AtmosphĂ€re.

    LG Joe & Spieth

    GefÀllt 1 Person

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