Alles etwas anders.

Nun, ja.

Das mit dem „Liebevoll vermöbeln“ in der Vornacht hat nicht mehr so ganz geklappt, wobei es sicher hilfreich gewesen wäre. Stattdessen hielt Wolf mein mit der Welt fertiges Ich im Arm, während wir „Rizzoli & Isles“ weiterguckten, und setzte mir – in der Reihenfolge – Garnelen, Chorizo, Zartbitterschokolade, saures Fruchtgummi und Salmiakgedöns vor das Näschen. 🐱

Hab ich alles genommen.

Und! mich gedanklich damit getröstet, dass ich im Augenblick *sowieso* schon sichtbare Schlagspuren an meinem kleinen Körper trage. Da nochmal draufzuholzen ginge zwar (= von mir aus immer! 🙄), aber Wolf braucht dazu natürlich selbst die notwendige Laune plus geistige Stabilität.

Bevor er sich im Anschluss trotz aller Einvernehmlichkeit temporär wie ein Täter fühlt – was in der Vergangenheit angesichts der Art (oder der Schwere) meiner Verletzungen leider durchaus mal am Folgetag vorkam – lieber aneinander schmiegen und Süßes essen. Oder so. Da passe ich ebenso auf ihn auf, wie er auf mich.

„Verantwortung beim BDSM ist und bleibt eben keine Einbahnstraße!“ Sage ich erneut mit fester Überzeugung, wobei es sicher hilfreich gewesen wäre.

VERDAMMTE…! 😹

Weil langsam völlig außer Frage steht, dass der Juli *an sich* offenbar ein grandioses Machwerk des Satans oder aber einen arg miesen Witz Gottes darstellt, tickerte ich vorhin voller Nostalgie und „Heimweh“ die (Weihnachts-)Wahlfamilie plus Klopsfreunde an.

Dieser Tage texten wir in unseren heiteren Messengergruppen alle etwas seltener als sonst, weil schlichtweg jeder. Einzelne. von uns. knietief in Alltagsbewältigung, (Trauer-)Arbeit und SHIT GALORE watet, doch der geplante Frankreichurlaub 2022 und weitere coole gemeinsame 40 Jahre warten. Mindestens 40, gefälligst.

„☺️ sowas von! Darauf ne ghetto Faust“, meinte N.

Einen Moment lang zusammen fototauschmäßig in Erinnerungen schwelgen zu können, hat *auch* gut getan. Ohne Frage. Nun müssen wir – was logischerweise Herrn Carax inkludiert! – bloß fest darauf hoffen, dass zu diesen alten Erinnerungen in Bälde neue Erinnerungen hinzukommen können-

So. Es folgt: abermaliges hektisches Rennen unter die Dusche, weil Freundin I ab 15:00 jederzeit wieder mit Gefährt und Sack und Pack auftauchen könnte, um mich zwecks der Gartenaction aufzulesen…

Verbringt ihr einen ruhig-deltafreien Restdienstag!

(Inzwischen haben wir’s 17:27 – ihr kennt das Phänomen der Textveröffentlichungsverschiebung. Wolf, Freundin I, drei weitere liebe Personen, ein kleines Tier 🐶 und ich sitzen mittlerweile draußen im schattigen Garten, plauschen und freuen uns auf das nächste BBQ-Abenteuer.

Süßkartoffeln, Fellschwein, Grüne-Bohnen-Salat und Millionen andere Dinge stehen auf dem Programm.

Das kleine Tier ist übrigens deshalb explizit als Teil der Runde aufgeführt, *weil es einen eigenen Liegestuhl erhielt* und zu meiner Linken thront. Auch eine Art von Liebe. 🌸)

VVN

P.S.: wahrscheinlich unterhalte ich euch später am Abend noch mit random Gartenfotos. EventÜl sogar von der Zucchini. „Zucchini ernten.“ Jahaa. Doch ich *verspreche* nix.

P.P.S.: ANSAGE. 😹

16 Kommentare zu „Alles etwas anders.

    1. Oha, liebe Monika?! Hoffentlich seid ihr von Schlimmerem verschont geblieben trotz neuerlichem Unwetter… 😮

      Und, nja: der Abend war durchwachsen. Stellenweise sehr düster. Aber dann wieder in ähnlich hohem Maße schön! Das muss ich (fairerweise) sagen. 😇

      Starte du wohlbehalten in deinen Donnerstag! VVN

      Gefällt 1 Person

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