Wie ein Sack Flöhe.

Zumindest war der Tag heute wieder produktiver. Wolfs Haushalt ist zu 99% in Ordnung, womit ich leben kann, und ich fühl mich nicht mehr ganz so verballert. Bravo. 🙄

Nun kommt Wolf demnächst zurück, und ich bin wiederum auf seinen Geisteszustand gespannt. Er und sein Kumpane haben sich gestern nach dem Sport nämlich konsequent alle Lichter ausgeschossen. Sowas passiert: in besagter Nacht (= „Biermangel“!) war am Ende ein 30-Liter-Fass leer, und dazu 2 1/2 Kisten von 0,5er Flaschen. Dies zwar noch in leiiicht größerer Runde, *NICHT* zu zweit, um Himmels Willen (😱), aber der Pegel liegt mit manchen seiner Leute gerne hoch. Astronomisch hoch.

Nun weihten sie gestern wohl zusätzlich noch die neue Sauna des Kumpels ein, ließen sich Steak mit Jalapeños und Kartoffelstampf servieren, und legten dann los mit dem Trinken. Ich dagegen wollte eigentlich nur sein, mit Bettchen und Borderlands… Da begannen die Anrufe.

„Valentin? Warum bist du nicht hier?“

„Weil… Du mich nicht mitgenommen hast?“ (= nicht schlimm, der Sport da ist nicht meine Sache. Sauna genausowenig.)

„Aber es wäre toll, wenn du uns jetzt Getränke mixen könntest!“

„Beim nächsten Mal. Dann fahren wir zusammen.“

„Valentin?“

„Njaaa?“

„Ich geh mal auf’s Klo, sprich mal mit meinem Kumpel währenddessen.“

„Ah… Na, gut.“ (= es folgte eine überwiegend sinnlose, aber lustige Konversation über elektronische Musik und Chiliflocken.)

„Ich bin wieder da- Valentin, wieso gleich habe ich dich nicht mitgenommen?“

Sport. Wegen des Sports!“

„Richtig. Mein Kumpel sagte eben, du bist in Zukunft auch herzlich mit eingeladen. Außerdem habt ihr euch ja seit Sommer nicht gesehen.“

„Stimmt. Das ist lieb. Euer Essen hätte mir übrigens ebenfalls gefallen-“

„Valentin? Wir lagen hier vorhin schon dreimal nackt vor der Garage.“

„Ehrlich.“ (😅)

„Und… Weshalb bist du nicht hier?“

(Wolfs Kumpel, im Hintergrund: „Ich wundere mich gerade, dass Valentin überhaupt noch mit uns redet.“)

„Du wolltest Sport treiben-“

„Ich bin so betrunken, Valentin. Und ich bin traurig.“

„Ach, Wolf. Ich werde immer für dich da sein.“

„Das weiß ich- 💖 … Valentin?“

„Was denn?“

„Scheiße. Ich bin inzwischen so besoffen, dass ich Buttermilch trinke.“

„Wenigstens die Leckere mit Zitrone?“

„Nein. Einfach ohne alles. Valentin… Warum kannst du uns gerade keine Cocktails machen?!“

„…!“

VIER SOLCHER TELEFONATE. Manchmal isses wie ein Sack Flöhe hüten. Und ich sage das mit Liebe.

Bis ganz bald und haltet die Ohren steif! So düster es auch aussieht mit dem zweiten Corona-Lockdown. 🌸

VVN

P.S.: morgen habe ich keine Pflichten. Ich kann euch in aller Ruhe lesen und freu mich drauf.

8 Kommentare zu „Wie ein Sack Flöhe.

    1. Yes, I really look forward to reading other people’s blogs tomorrow, including yours- 😊

      And regarding that second lockdown… We all have to keep working together, the situation worldwide won’t get better any other way, in my opinion- 😟

      Please take care as well- VVN

      Gefällt 1 Person

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