Ungewöhnliches Frühstück mit mir selbst. 😅

(Text von 15:30.)

Das „sehr überschaubare Zeitfenster“, in dem Wolf auf dem gestrigen Event auftauchen wollte, stellte sich rückblickend doch als etwas weniger überschaubar heraus.

Weil er mich zwischendrin insgesamt sechsmal anrief, updatete und zudem mit mir textete, fand ich das zunächst wohlgemerkt nicht schlimm (= Hauptsache, es findet klare Kommunikation bei allem statt 🙂) – und konnte so außerdem bis zum Morgenanbruch „How To Get Away With Murder“ weiter netflixen.

Danach wurde es allerdings etwas tricky.

„Ich bringe gleich noch ganz viel Essen mit!“, hatte Wolf bei seinem allerletzten Anruf vor der Heimkehr gesagt. „Heiz schonmal den Ofen vor, damit wir das zusammen frühstücken können!“

Also stand ich nach der sowieso schlaflosen Nacht auf, putzte mich, kümmerte mich um alles und verräumte zum Schluss wartend unsere Wäsche-

Und Wolf traf ein, stellte seine Tasche ab und fiel entgegen des Frühstücksplans umgehend ins Bett.

*DAS* fand ich dann schon etwas schlimm. 🙄

Denn: überflüssig zu erwähnen, dass ich längst wieder mehr als hellwach war, mental komplett auf „Latte Macchiato und Hühnchen“ eingefahren und irgendwie auch völlig unwillig, von beidem zurückzutreten.

Es ging in die Richtung: „Ich weigere mich, jetzt darauf zu verzichten, nur weil Wolf seine Sozialaction bis ins Unendliche überzogen hat und nun zu K.O. für unsere Interaktion ist!“ 😾

Demzufolge schob ich alles Essen nichtsdestotrotz in den warmen Ofen, schmiss mir die Siebträgermaschine an, setzte mich bequem *mit mir selbst* auf eine Küchenbank und gönnte mir.

Im Konkreten fischte ich direkt die größte Hühnerkeule und das größte Stück Spießbraten aus dem Sammelsurium. *DIREKT*.

Alles Dinge vom Event, die sonst wahrscheinlich weggeworfen worden wären.

Gewöhnlich lass ich dem Wolf ja immer den letzten Bissen oder das größte Exemplar von irgendwas – wird es jedoch „versetzt“, muss ein 🐱 tun, was ein 🐱 tun muss.

Wisst ihr?!

Für miiich. 🐱🍗

„Allein“ blieb ich bei meinem Frühstück dann letztlich auch nicht, weil erst der Grillplattenfreund, dann die (Weihnachts-)Wahlfamilie und danach Herr Carax und die Lunis alle ganz plötzlich heiter mit mir texteten. 😄

So ging ich irgendwann gegen 11 Uhr morgens vollgefuttert und (trotzdem wieder) zufrieden neben Wolf schlummern.

Ein wenig Ruhe muss schließlich sein.

Was nun für heute Abend auf dem Programm steht: eine riesige Kissen- und Deckenburg auf dem Balkon bauen, herbstliche Heißgetränke mit Schuss zubereiten und den hoffentlich klaren Sternenhimmel angucken. 😊

Deswegen sehe ich jetzt zu, dass ich den Wolf wach kriege… Weil er vorher noch Steuerkrams erledigen *und* mir (versprochenerweise) Schokokuchen erjagen mag!

Alles Liebe an euch da draußen: macht bitte selber das Beste aus eurem Abend, ja? 🌸

VVN

P.S.: inzwischen befindet sich Wolf zurück unter den Lebenden und hat angekündigt, seinen Steuerscheiß auf morgen zu legen, „damit wir heute mehr Zeit füreinander haben“. Find ich ausgleichend und gut.

6 Kommentare zu „Ungewöhnliches Frühstück mit mir selbst. 😅

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