Bürokratie und Behörden. 🙄

Wie es das Universum so will, muss ich nun wegen des gesamten gesundheitlichen Spaßes der letzten Zeit Krankengeld beantragen.

Die Information flatterte recht überraschend in mein E-Mail-Postfach (= Ultrakurzfassung der Story, natürlich hängt noch weitaus mehr Hintergrundkrams daran) und hielt mich seit gestern sowohl organisatorisch, als auch mental enorm auf Trab. 😇

Denn: was kann es auf Erden wohl Schöneres geben, als erst in verschiedensten Telefonwarteschleifen festzuhängen, um dann von verschiedensten wildfremden Leuten bergeweise Informationen einholen zu müssen, die am anderen Ende der Leitung in verschiedensten unvorhersehbaren Launen ihr Ding machen?

Allein die Möglichkeit, entweder an eine kooperative, höfliche, entgegenkommende Person zu geraten, *ODER ABER* an eine, die ihren Job, ihr Leben und jeden Anrufenden ab.grund.tief. hasst, hat letztlich unglaubliches Brainfuckpotenzial. 😱

Zwar beziehe ich es lange, laange schon nicht mehr individuell auf mich, wenn ich einen dieser „ODER ABER“-Fälle erwische.

Trotzdem stresst es (mich), *völlig* der Willkür meines Gegenübers ausgesetzt zu sein. Mag sich der Gesprächspartner nicht groß mit der jeweiligen Angelegenheit und einem eventuell! langen Zusatzfragenkatalog befassen, egal, wie nett man sich selbst verhält: Pech gehabt.

Und sowas kann ich auf den Tod nicht leiden. Wenn jemand aus reiner Unlust nicht weiterhelfen mag und sich pampig einen feuchten Kehrricht um das weitere Schicksal aller Anrufenden schert. Sicher wisst ihr sofort, was ich meine?! UACH. 🐙

Glücklicherweise bekam ich bei meiner Krankenkasse sogar zwei äußerst freundliche Menschen ans Telefon, und bei meiner Hausarztpraxis jemanden, der immerhin semi-freundlich war.

Dennoch. BRAINFUCK.

So unumgänglich derlei Gespräche und Organisationsschritte auch sind: the struggle is real. 😒

Außerdem werde ich mich deshalb höchst spontan in die Hauptstadt aufmachen müssen, um alle folgenden, damit verbundenen bürokratischen Notwendigkeiten zu erledigen.

Ebenfalls absolut unumgänglich, na klar, aber bei den jetzigen, total irren Coronainzidenzen (= und in meinem weiterhin unfreiwillig ungeimpften Zustand) stundenlang in Zügen umherzutingeln, erfüllt mich ebensowenig mit Begeisterung.

Nicht, dass ich *zusätzlich* krank werde, weil ich mich um mein Krankengeld kümmern muss… Wie absurd wäre das? 🤔

DOCH NUN GUT.

Ein Lichtblick bei all dem ist „wenigstens“, dass Herr Carax und ich einander dadurch alsbald wiedersehen können. Abermals isses vier Wochen her! 🐱🐻

Und sonst?

Nach all den Cocktail- und Fressgelagen der vergangenen Woche surft der Wolf wieder hart auf der: „Shit. Ich muss abnehmen!“-Welle.

Demnach obliegt es mir bis auf Weiteres, sämtliche Snacks und Süßigkeiten konsequent außerhalb seiner Reichweite zu halten und ihn in seinem Vorhaben zu bestärken (= was ich selbstverständlich tue, da ich ihn verstehe 😅).

Prompt bereitete er uns vorhin ein opulentes Gemüsecurry mit blanchiertem Blattspinat zu… Und das war heute unser einziges Essen.

Wirklich *seeehr* gesund.

Bis morgen, liebe Leute: wahrscheinlich erfolgt meine Berichterstattung dann bereits aus der Bärenhöhle! 🌸

VVN

P.S.: beim Schreiben hörte ich das „Thank U, Next“-Album von Ariana Grande und das „Lover“-Album von Taylor Swift. Ganz, wie man mich kennt. 😹

21 Kommentare zu „Bürokratie und Behörden. 🙄

  1. Siehste, Valentin! Dieses Essen war doch ne passende Entschädigung, für den Telefonstress. 😉 Ein Grund warum ich eigentich nie telefoniere, bestenfalls telefonieren lasse. 🙂 Nun, so gestärkt „ran an die Formulare“. Lol
    Stell dir mal mein Problem vor: Es gibt immer weniger Faxgeräte, und nur die wenigsten staatlichen Stellen haben mittlerweile eine DE-Mail-Adresse oder eine digitale Signatur. ;-( Ich scheine mir jetzt auch noch Kuriere zulegen zu müssen. 😉 LG Michael

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    1. Zum Thema „Faxgerät“ hörte ich neulich diesen Witz…

      „Können Sie mir das faxen?“

      „Das geht nicht von dort, wo ich wohne.“

      „Ja, wo wohnen Sie denn?“

      „IM 21. JAHRHUNDERT!!!“ 😹😹😹

      In diesem Sinne: auch dir recht viel Erfolg und Nervenstärke bei aller Bürokratie, lieber Michael. *FAX.* Ehrlich. 😆

      VVN

      Gefällt 2 Personen

    1. Das mit der „Wundertüte“ hast du sehr treffend formuliert, bester bb. Ich hatte Glück jetzt, doch wer weiß, wen ich beim nächsten Telefonat abkriege- 🙄

      Ist dein Termin beim Lungenfacharzt eigentlich immer noch *IM MÄRZ 2022*? Wurde echt nichts vorher frei? 🤔

      VVN

      Gefällt 2 Personen

      1. Ich hatte das Späßchen mit meiner Krankenkasse ja auch letztes Jahr. Formal krankgeschrieben, aber vom Auftraggeber so billig angemeldet worden, daß es keinerlei Krankengeld nach 42 Tagen gibt. Da durfte ich mich dann freiwillig versichern. Hatte drei oder vier Sachbearbeiterinnen durch bis endlich eine kapierte, was arbeitnehmerähnlich bedeutet… Und die zentrale Postadresse, wo automatisch sortiert wird, hat nicht so automatisch funktioniert… Braucht kein Mensch, sowas.

        Nein, zuvor wurde nichts frei. März 2022, an einem Freitagmittag gegen ein Uhr. Das wird nur ein Lufu und ein kurzes Gespräch kurz vor Feierabend. Hilft ihm wahrscheinlich mehr als mir.
        Und eine echte Begleitung/Beobachtung ist bei diesen zeitlichen Abständen doch gar nicht drin. Rechne mal theoretisch, wenn so jemand dreißig Jahre in einer Praxis sitzt und bei diesen zeitlichen Abständen und treue Patienten vorausgesetzt. Die sieht der in seinem Berufsleben circa 50 mal. Kennt man da seine Patienten wirklich?

        Lieben Gruß!

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    1. Hej, liebe Barbara! 🌞

      Das „Problem“ an derlei Dingen ist immer, dass ich mit meinem Business, meinen Dokumenten und meinen Finanzen extrem… Nennen wir es „EIGEN“ bin. 😅

      Nicht nur, weil ich wohlweislich enorm vorsichtig unterwegs sein muss (= aus allen bekannten Gründen): wenn so viel davon abhängt wie z.B. jetzt, will ich den Kram im Zweifel schon selbst verbocken. Dann braucht niemand, den ich mag, ein schlechtes Gewissen zu haben, falls denn etwas schief gehen sollte. Egal was. So etwas Großes mag ich niemandem aufbürden. Weißt du, was ich versuche, zu sagen? 🙂

      Ganz liebe Grüße zurück! VVN

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      1. Ich verstehe das sofort. Ich dachte an Wolf.
        Ich würde trotzdem in dieser Ausnahmesituation darauf bestehen, dass es online/telefonisch/per Post erledigt werden kann. Ansonsten soll man Dir schriftlich geben, dass man von Dir dieses Risiko verlangt. Es braucht ja nur eine kurzfristige Lösung zu sein.
        Es kann nicht sein, dass man akzeptiert, dass man nicht zur Zahnvorsorge gehen kann, aber Formulare ausfüllen geht nicht. 😳
        Danke und herzliche Grüße an Dich, B.
        PS: Kick a** 😁

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    1. Moin, liebe Sandra… Danke für’s Mithoffen, ich sitze augenblicklich in einem Zug und bin wirklich nur mittelmäßig erfreut darüber- 😹

      WELL.

      Die erste Handlung nach meiner Ankunft in B. wird übrigens Kaffeetrinken sein. Zwar setzte mir der Wolf vorhin „meinen“ Latte Macchiato vor die Nase. Aber für mich ist es einfach immer noch mitten in der verdammten Nacht 🐙😅😹

      Lass es dir (auch) gutgehen, ja? VVN

      Gefällt 1 Person

      1. „mitten in der verdammten Nacht“ 🤣 In 2,5h habe ich Feierabend. 🤣🤣
        Herrlich. 🍀
        Gute Reise dir, vielleicht leert sich der Zug ja bissel auf der Strecke.
        Liebe Grüße Sandra

        Gefällt 1 Person

  2. Ich glaube, man muss sich Sorgen um dich machen, solltest du jemals aufhören, Ariana und Taylor zu hören ❤

    Zu den Telefonleuten: ich bin sehr gerne eeeextra zuvorkommend und liebreizend, wenn da jemand ganz offensichtlich keinen Bock hat. Am schönsten bei der einen (grundsätzlich grantigen) MFA beim Hausarzt: „Guten Mooorgen, ich rufe an, weil ich ein Attest brauche…“ – „Wir sind reine Terminpraxis.“ – „Jaa, aber mein Arbeitgeber möchte LEIDER ein Attest von heute…“ – „Kommse vor 12 rein, der Dokter sieht se dann.“ – „Oh, vielen Dank! Super. Dann sehen wir uns gleich!“
    😉 AGGRESSIVE FREUNDLICHKEIT und so.

    Drück dir die Daumen, dass sich das alles gut regelt… Aber: du musst persönlich in die Hauptstadt wegen Krankengeld? Während Pandemie? Völlig bescheuert *gnarf

    Gefällt 2 Personen

    1. Das *eigentlich* Interessante an der Ariana-und-Taylor-Sache dürfte sein, dass ich letztlich bis heute mit allen vier Pfötchen in der Gothic-/Punk-/Industrialszene verankert bin. 😹

      Ansonsten sagte auch Selena Gomez bereits: „Kill Em With Kindness“ (= und, JA. Sie und Rihanna mag ich ebenfalls volles Brett 😆).

      So lieblich in den Hörer zu flöten kann also durchaus seinen Reiz haben, jau. Es verstört das Gegenüber oft auf wirklich… Mh… *Erheiternde* Weise.

      Ich hass diesen Mangel an Hilfsbereitschaft trotzdem riesig. Spätestens dann, wenn (gewissermaßen) jemandes Existenz davon abhängt, „sollte“ man sich in so einer Beraterfunktion doch zumindest ein bisserl Mühe geben?! Diverse FreundInnen von mir sind regelrecht am Jobcenter/dem BAföGamt/dem BAMF verzweifelt. Und da könnt ich… Ach. 🐙🐙🐙

      Dass ich persönlich nach Berlino fahren muss, nervt übrigens echt. „WÄHREND PANDEMIE“. Tssk. Aber verwundert es tatsächlich? *loooool* 😸

      Danke für’s Daumendrücken und Rundumfluff Galore! VVN

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  3. „Demnach obliegt es mir bis auf Weiteres, sämtliche Snacks und Süßigkeiten konsequent außerhalb seiner Reichweite zu halten und ihn in seinem Vorhaben zu bestärken (= was ich natürlich tue, da ich ihn verstehe 😅).“

    Ich habe da eine bessere Idee: Nicht verstecken, sondern selbst essen! Was weg ist, ist weg….. und dir schadet es nicht, im Gegenteil! 🙂 Bon Appetit!

    Gefällt 1 Person

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