Wieder „allein“. 🐱

Was man in fetten Anführungsstrichen betrachten muss, weil es sich lediglich auf die räumliche Entfernung zwischen Wolf und mir bezieht.

Um circa 21:45 unserer Zeit landete er nach zweistelliger Gesamtflugdauer sicher auf einem anderen Kontinent, und ich werde die nächsten sieben+ Wochen abermals ein in Deutschland verharrendes und treu wolfshöhlenwartendes 🐱 sein.

(Meint: ich werde seine Wolfshöhle warten! Die Post checken, regelmäßig durchwischen und durchlüften, nach seinen Balkonkräutern, seiner Technik und generell nach dem Rechten sehen, etc. – alles wie gehabt. Natürlich bedeutet das auch, partiell *IN* der Wolfshöhle zu warten, beispielsweise nach dem nächsten HERUMGEREISE (TM). Letzteres wollte ich mit meiner kleinen Wortneuschöpfung eben aber nicht ausdrücken. Ah. 🙄)

Zurück zum Punkt.

Ich bin wieder „allein“.

Diesmal gestaltet es sich allerdings doch leicht anders als neulich, und *vor allem* anders als am 03.01.22, als der Wolf ebenfalls für 2 1/2 Monate ins Ausland ging. Damals hätte ich zumindest halbwegs problemfrei spontan zu ihm kommen können in Notsituationen, o. ä. … Mit Aufenthalten in völlig anderen Regionen der Erde sieht es auf *DER* Front selbstverständlich etwas komplizierter aus.

Ganze Ozeane dazwischen, härtere Reiseauflagen, dies, das.

Demnach müssen wir in solchen örtlichen Trennungsphasen stets doppelt die Daumen (= bzw.: alle unsere Pfötchen) drücken, dass nix Schlimmes außerhalb des üblichen Schlimmen geschieht. 😅

Dass die persönliche Lage ausgerechnet dieser Tage unüberschaubarer ist, als gewöhnlich, gefällt mir von dieser Warte aus wenig – von der Lage *der Welt* mit dem leider bis heute andauernden Ukrainekrieg und allem anderen mal abgesehen – und heute Morgen im Zug vom Flughafen zurück nach Wolfshausen war ich so:

„MEH“. 🐙

Aber, ey. Wir haben das bereits gefühlte tausend Male miteinander hingekriegt.

Und! Es ist ja glücklicherweise nicht so, als gäbe es nicht längst wieder sonstwie viele spannende Pläne für meine „Allein-Zeit“.

Den Beginn machte sofort Freundin II, die keine drei Stunden nach Wolfs Abflug mit Standard-„Kolonne/Null Rosé“ im Rucksack bei mir hereinmarschierte und bis zum Nachmittag blieb. 🌞

Anschließen könnte sich vor Ort der Chefkochfreund, der *womöglich* morgen nach seiner Arbeit vorbeischaut, sofern er nicht im wörtlichsten Sinne bis zum Hals in Spargel und Sauce Hollandaise steht (= genießt dieses Bild, liebe Freundinnen und Freunde)… Und Dienstag in der Früh springe ich ja selber direkt erneut in die Bahn.

Die 14-Nachrichten-Freundin heimsuchen, bevor sie und ich am Donnerstag zu zweit nach Berlin tingeln und dort dann bis nächsten Sonntag zusammen schöne Sachen unternehmen. 💖

Im Anschluss folgt höchstwahrscheinlich eine Welle des legeren Abhängens mit dem Kostümfreund und das Wiedersehen mit meiner Ex-Barkollegin, und den Freitag darauf startet schon der vielversprechende Trip mit Freundin I plus Geburtstagsfreund.

Was ich danach tue, steht bisher nicht fest – OHA – aber auf lange Sicht unverrückbar werden ein nächster Besuch bei der (Weihnachts-)Wahlfamilie und eine weitere private Mission sein, deren Erfüllung seit Mitte März auf dem Programm steht. 😊

Ich will mit alldem sagen: *keinesfalls* werde ich vereinsamen, oder an Langeweile zu Grunde gehen. Ebensowenig werde ich mich wegen Wolfs räumlicher Abwesenheit mental zerschießen, obwohl ich ihn momentan ziemlich vermisse.

Seit unserer „großen“ Reunion am 14.03.22 hatten wir uns logischerweise wieder arg an das unmittelbare Vorhandensein des jeweils Anderen gewöhnt. 🐺🐱

So.

Abschließend ein Bild unseres gestrig abgeänderten Chilis:

Obenauf erkennt man die gehackten grünen Jalapeños. Träumchen! Außerdem steht hinten rechts mein „Kolonne/Null Rosé“-Glas. Nur meins, denn der Wolf hatte seines bereits geleert. 😸

Dass die Chiligesamtmenge in der Tat bis heute reichte, und wir sogar zwei letzte Portionen wegtuppern und einfrieren konnten, erheitert mich übrigens sehr.

„Winziger Einkauf“. Tüdelü.

Und… Eben meldete sich Wolf (nochmal) per Messenger. Bisher verlief die Reise nahezu reibungslos und gut geht’s ihm auch. Fiep.

Für euch da draußen einen mindestens OKen Wochenstart. Lasst euch nicht ärgern! 🌸

VVN

P.S.: wie der Wolf das Lemon-Cheesecake-Gedöns fand? *GUT* FAND ER ES.

„Mit Zartbitterschokolade wäre es vermutlich noch geiler, aber es ist lecker, ja.“

Somit hätten wir schon drei Fans des Gedönses.

14 Kommentare zu „Wieder „allein“. 🐱

    1. Für dich ganz genauso, liebe Sandra! 🌞

      Hab auch gerade mit Wolf videotelefoniert und werde gleich erstmal ein großes Glas (= nicht zu kaltes) Wasser trinken. Das direkt nach dem Aufstehen – und immer vor dem Essen – bewirkt wahre Wunder bei mir. 😇

      Lass du dich ebenfalls gut umsorgen und pass auf dich auf! VVN

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      1. Danke , lieber Valentin. Ich nehme mich heute aus allem raus. Es ist der Todestag meiner alten Dame und ich habe beschlossen, den nur mit mir selbst zu verbringen. Montag ist dann mogen – oder so 😉 Liebe Grüße!

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      2. Bester bb, in diesem Sinne dann heute einen schönen „Montag“ dir… Hoffentlich bist du halbwegs OK durch diesen schweren Tag gestern gekommen und warst nur allein, wenn du es selber so wolltest. 🙂

        Ganz viel 🌞 und 🍀 für dich! VVN

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      3. Danke für die guten Wünsche, lieber Valentin. – Das Alleinsein- Wollen hat sich erst so herauskristallisiert als klar war, daß ich allein sein würde. Und dann war es okay. Weißt Du, es geht ja nicht um eine Form von „Traurigsein nach Kalender“, aber an diesem Tag und am Geburtstag ist das Gefühl eben nochmal ausgeprägter als an all den anderen Tagen im Jahr.
        Ganz liebe Grüße

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