Nächtliches und Nachdenkliches.

Ein nächtliches Bild mit nächtlicher Stimmung.

Entstanden gestern gegen 22:15, kurz nachdem der Pfannenfreund und ich sowohl unser übliches Frittengedönse, als auch insgesamt zwei Portionen Eis vertilgt hatten (= Spaghetti-Eis und Erdbeerbecher, diesmal aber *ausnahmsweise* ohne fies appetitanregendes Foto 😹).

Malerisch-ruhig der Abend.

Ebenfalls schön war, ab 23 Uhr irgendwas noch mehrere Stunden zu zweit im Park zu sitzen und von der weichen Rasenfläche aus den wandernden Vollmond zu betrachten.

Ein kurzer, aber toller Besuch. 💖

Der oben abgebildete Ort besitzt für mich außerdem insofern Bedeutung, als dass wir bereits vor 17, 18 Jahren häufiger zusammen dort abhingen.

„Bei dir vor einem halben Leben, V.!“,

meinte der Pfannenfreund beim Eisessen, und als ich realisiert hatte, dass das keine bloße Redewendung, sondern *die Wahrheit* darstellte (= ich vergess ja oft mein eigenes Alter), lachten wir länger darüber. 🙂

Ja, ja.

DAMALS.

Ganz viele Dinge haben sich verändert, aber (auch) der Pfannenfreund und ich sind weiterhin „hier“. Und rückblickend gehört diese Freundschaft eindeutig zu jenen, die mein minderjähriges bzw.: gerade so volljähriges Ich mit aus der Scheiße holten. 🌸

Sehr, sehr viele Erinnerungen, Leute.

An diverse wunderbare Wave-Gotik-Treffen, Party-/Konzertreisen ins Ausland und durch die ganze BRD, Gruppenübernachtungen bei ihm daheim mit befreundeten Bands aus den USA, Frankreich und Großbritannien, Totalabstürze und absolut. druffe. Momente (= „Und das alles ohne Drooogen!“ 😊), und tausend weitere gemeinsame Unternehmungen, die mich ab Winterbeginn 2003 extrem bestärkten.

Dazu addierte sich der begünstigende – und zugleich immens traurige – Fakt, dass der Pfannenfreund schon zu jenen Zeiten einer der viel zu wenigen Menschen war, die sich mit der Problematik von strukturellem Rassismus und LGBTQ*-Hass auseinandergesetzt hatten und einfach verstand, wie mein Leben aussieht.

Umso großartiger, dass er und ich heutzutage noch als „wir“ zusammensitzen und wahrlich stundenlang von unserem Früher erzählen können. 😺

SO.

Wir lesen uns – bis morgen! 🌸

VVN

P.S.: tatsächlich könnte ich auch gerade (= um 01:08) mit dem Pfannenfreund zwei neue Konzerte angeschaut haben, und nun fröhlich zu seinen DJ-Sets tanzen. 🤔

ABER: verzockte Wolfsplanung verhinderte das, ich liege „allein“ in der Wolfshöhle und Wolf höchstselbst ist… Nicht anwesend. Njaaa. Er wird mich bei unserer Reise später an diesem Tag *sowas von* mit Bubble Tea und Ramen zuschütten müssen, das kommt am Ende sicher zwei Sockeneinkäufen gleich. 😂

13 Kommentare zu „Nächtliches und Nachdenkliches.

  1. Wie ich schon lange vermutet habe, du könntest vom Alter her mein Sohn sein. Ich wäre allerdings eine sehr junge Mutter gewesen 😉
    Der Vollmond gestern Abend war wirklich ein Traum. Und von den Temperaturen her wäre es angenehm gewesen sich einfach auf die Straße zu legen, den warmen Asphalt unter sich zu spüren und den Himmel zu beobachten.
    🌈👍😎

    Gefällt 4 Personen

    1. Lustigerweise ist mein Pfannenfreund wiederum in deinem Alter, liebe Trude. Als ich 18 Jahre alt war, wurde er 36: das fanden wir damals schon sehr witzig. 😸

      Und – völlig unabhängig davon empfinde ich alles zwischen 50 und 60 auch noch keineswegs als „viel“. Wenn ich z.B. bedenke, wie der Pfannenfreund für seine Musik/seine Konzertbesuche durch die Welt reist: so will ich mit Mitte 50 auch noch sein! 😹🌞🌸

      Einen wundervollen Sonntag dir! VVN

      P.S.: das mit dem warmen Asphalt nachts auf der Straße mag ich auch… 🌈

      Gefällt 3 Personen

  2. Es hat was sehr beruhigendes, auf solch lange Freundschaften zurückzublicken und sich so verbunden zu fühlen.
    Gleich kommt meine liebe Freundin vorbei. Spontan passt es dieses Mal. Mit 14 haben wir uns kennen gelernt. Dieses Jahr werde ich 44. Ja solche Freundschaften sind lebenslänglich. Auch wenn man nicht immer regelmäßig Kontakt hat. 🥰

    Gefällt 2 Personen

  3. Aber ist es nicht toll, auf Zeiträume blicken zu können, von denen Du früher nicht den Hauch einer Ahnung hattest, wie lang diese sind? Und alle scheinen älter zu werden, nur man selbst vergißt es mitunter 🙂
    Erneuten Sonntagsgruß!

    Gefällt 2 Personen

    1. Aber wie toll es ist, bester bb! 😊

      Das mit dem Älterwerden stimmt auch. Ich glaube außerdem, dass „erschwerend“ hinzukommt, wie sich gewisse Maßstäbe (= im Empfinden der Menschen) verschoben haben. Von allem, was ich beobachte, wird auch 60+ mittlerweile absolut nicht mehr als „alt“ wahrgenommen, und es gibt ohnehin viel mehr gesellschaftliche Freiheiten… 😇

      In meinen Augen sind beides gute Sachen.

      Dir einen entspannten Montag! VVN

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  4. Ach ja, wenn ich auch anfange zu rechnen, dann ist mein Jüngster um einige Jahre älter als du. Wie alt bin ich denn selbst? Oh Gott, darüber darf ich gar nicht erst nachdenken, 🫣 (aber natürlich weiß ich das ohne Nachdenken zu müssen).😉
    Schöne Erinnerungen hast du und – das Wichtigste – gute Freunde, die du miteinbeziehen kannst.
    Herzliche Grüße
    Rosa

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Rosa, am Ende des Tages ist doch irgendwie nichts wichtiger als die Menschen, die einen mit Liebe, Wertschätzung und Rückhalt durch *sämtliche* Zeiten begleiten – nicht bloß durch die guten. 🌈

      Und mit solchen Personen entstehen auch die besten Erinnerungen, finde ich. Erinnerungen, die man in einer Welt wie dieser eindeutig braucht- 💖

      Ganz herzliche Grüße zurück! VVN

      P.S.: pass auf dich auf. 🐱

      Gefällt 1 Person

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