Beobachtungen. Quer durch die Bank.

• Zwischen dem, was hier im WordPress-„Reader“ an neuen Beiträgen auftaucht und dem, was per E-Mail als „neu“ an uns herangetragen wird, herrscht *auf jeden Fall* starke Diskrepanz. Keine Ahnung, warum genau- 🤔

• Seitdem ich nicht mehr regelmäßig bei Herrn Carax im Laden bin, weil unsere inzwischen nicht mehr partnerschaftliche Verbindung zumindest dafür keinen Raum lässt, hänge ich an freien Abenden wieder öfters in meinen Stammlokalen ab.
Um zu arbeiten (= was ich bereits im November so machen wollte?! 😅) und um zu essen…

UND DIE KÖCHE HÄUFEN RUCOLA AUF EINFACH JEDES GERICHT! JEDES! WARUM?! ICH WILL MIT MIT RUCOLA NICHTS ZU TUN HABEN!!! Oo

(Ich muss mir echt angewöhnen, ihn grundsätzlich abzubestellen. Aber wer erwartet ihn denn z.B. auf einer simplen Portion Käsespätzle? Ich nicht!)

• Der Kellner *an sich* kommt noch immer nicht auf mein extrem langsames Esstempo klar. Mit Herrn Carax als Begleitung (oder aber als eben die Person, die mir mein Essen vorsetzte) hatte ich die letzten Jahre diesbezüglich Ruhe, da Windschatten, aber nun werde ich wieder alle fünfzehn Minuten gefragt, ob ich „schon fertig sei“.

NEIN. Bin ich nicht- Ich brauche eineinhalb Stunden für eine einzelne Pho. Und drei Stunden für eine Portion Spätzle. Bitte lebt damit, werte Gastronomiekollegen- 😇

• Meine Reflexe sind derzeit fast augeprägter, als es mir selber lieb ist. Letzten Samstag kam ein angetrunkener Typ an mir vorbeigeschlurft und murmelte etwas eindeutig Rassistisches (= kenn ich, 1000 Mal schon in dem Wortlaut erlebt). Wie von selbst hab ich ihn gegen den linken Oberarm geboxt: „Ey, was soll das? Sowas will ich nicht hören, also geh mal ganz schnell weiter!“

Genauso bei der jüngeren Frau, die gestern von hinten in mich reinrannte (kann passieren, nicht schlimm) und die mich dabei aber so ungünstig erwischte, als hätte mir jemand uneingeladen an den Arsch gepackt. Sie hatte meinen Ellbogen schneller in der Magengrube, als ich überhaupt verstehen konnte, was geschehen war-

Beide, sie und der Besoffene, sind eilig vor mir abgehauen (= „Bleib mal cool, ja?“). Aber es erstaunt mich immer wieder auf’s Neue. Automatisierter Selbstverteidigungsmodus: läuft. 🙂

• Wolf ist stolz auf mich. Nicht nur, weil ich meinen Scheiß in kürzester Zeit gestemmt bekommen hab. Auch deswegen! Er hätte mich jüngst am liebsten als Bodyguard für jemanden eingesetzt. Ernsthaft.

• Wolf macht mich zudem zu einem Frühaufsteher. Weil er momentan im Rahmen seines jährlichen Wintersportexzesses selbst immer gegen 06:20 aus dem Bett springt- Also wünsche ich dann guten Morgen… Und bleibe wach.

Es ist doch alles sehr spannend in 2020.
Auf bald, liebe Freunde! 😊

VVN

6 Kommentare zu „Beobachtungen. Quer durch die Bank.

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