Viel Musik, etwas Sport.

Wir haben’s 03:50, ich bin zurück auf der Küchenbank, und obwohl ich für diese Phase der Nacht eigentlich leiiicht andere Pläne hatte (= wie z.B. Beiträge kommentieren 🐱), muss ich das Verfassen dieses Artikels jetzt vorziehen, bevor mich womöglich das nächste zeitliche Bloggingdesaster ereilt.

OKAY.

Erstmal: Freundin I rief nicht mehr an, was vollkommen in Ordnung ist (= es war auch bloß ein Angebot meinerseits gewesen, „Wenn du ein offenes Ohr brauchst, klingel mich an, ich bleibe eh wach bis morgens 😅“).

Dafür kamen plötzlich gegen 00:30 der Pfannenfreund und gegen 02:44 der Grillplattenfreund kontaktmäßig per Messenger an den Start und ich war kurz happy, unter noch mehr *total* tageszeitverrutschten Gleichgesinnten zu sein.

Der Grillplattenfreund schickte auch direkt neue Musik von Burial mit:

Und ich werde mir das in aller Ruhe – im Dunkeln. Über Kopfhörer. – geben, sobald es zu meiner mentalen Verfassung passt. Versprochen.💖

Durchhören konnte ich Burial so umgehend nämlich nicht.

Bei mir liefen nebenher bereits Apoptygma Berzerk, *LAUT*, und dieser atmosphärische Kontrast war mir für den Moment schlichtweg zu krass.

(Apoptygma Berzerk sind zudem eine Band, die ich – inzwischen – vornehmlich mit Wolf verbinde, und die wir beim Wave-Gotik-Treffen 2014 gemeinsam live in der agra-Halle sahen.

Solche Zeiten vermiss ich doch, obwohl es uns während der Lockdowns wahrlich an nichts mangelte. Also pls, Universum: lass die Pandemie 2022 enden! 🐙)

Apoptygma, kombiniert mit der Lautstärke und Bewegungsdrang, führten zwischendurch sogar dazu, dass ich spontan das große Licht aus- und das Diskolicht anschaltete, um eine Runde zu tanzen.

Ungeplant kam dabei des Weges, dass der Tanz partiell in Trainings- und Kampfsportabfolgen abglitt, und ich merkte: „Yo, deine olle Erkrankung bisher ungeklärter Natur hat echt Folgen hinterlassen, du bist merklich weniger belastbar als zuvor.“

Demnach habe ich jetzt von einer simplen Trainingseinheit Muskelkater wie ein Otto. 😹

Beruhigen tut mich muskelkatertechnisch einzig und allein die Gewissheit, dass mir zumindest das Planken (= oder übersetzt: DER UNTERARMSTÜTZ) auch ohne jede sportliche Routine noch arg leicht fiel.

Sport-Wolf war daran jüngst interessiert gewesen: „Lass uns doch mal gucken, wie lange wir beide am Stück planken können, V.!“, und selbst in meinem matschigsten Zustand gelang es mir über fünf – offiziell gestoppte – Minuten.

(Wolf schaffte im Kontrast dazu lediglich zwei Minuten, und fühlte sich ungut damit, bis ich argumentierte, er sei generell *doch ohnehin* so viel stärker und ausdauernder als ich, und jeder eventuelle Wettbewerb zwischen uns EH KACKE.

Immerhin gehören wir zusammen! Wir sollten in keiner Angelegenheit jemals Konkurrenten oder gar Gegner sein, und einander ausschließlich unterstützen. 🐺🐱)

Will sagen – das Tanzen war super, das integrierte Training jedoch: „WTF was that??? Lol“

Genau *SO* mein Empfinden.
Möge es nur auf den Sport zutreffen, und nicht zusätzlich auf 2021/2022.

Da wir Fitness plus Gewichtsabnahme ausbauen mögen, „sollte“ ich wohl besser dranbleiben.

Außerdem geht Wolf mit bestem Beispiel voran (= keine Konkurrenz. Inspiration! 😻) und trainiert mittlerweile acht bis zehn Stunden täglich da im Ausland. Daher werde ich im Rahmen meiner Kräfte und meiner Talente sehen, dass ich bald wenigstens wieder ohne übergroße Verluste Kämpfe gewinnen und mühelos klettern, hangeln, Hürden überwinden kann.

Das ist jetzt (m)ein Ziel, in Verbindung mit den bitteschön rutschenden Shorts.

Andernfalls: LAUCH, liebe Leute. LAUCH.

Für euch einen grandiosen Sonntag- Ich gucke mal, wie ausgeprägt dieser Muskelkater noch wird… 🌸

VVN

P.S.: über den „UNTERARMSTÜTZ“ musste ich mich wohlgemerkt mehrmals beömmeln.

Ich weiß nicht, ob das hier irgendwer nachvollziehen kann, aber er klingt für mich wie *der Inbegriff eines gut deutschen Wortes*. 😆

17 Kommentare zu „Viel Musik, etwas Sport.

    1. Hej, ihr Lieben. Auch zwischen uns isses kein Wettbewerb, und ganz ehrlich: jede dieser 45 Sekunden ist schließlich besser, als gar nix zu machen- 🐱

      Deswegen: „YAY für eure 45 Sekunden!“ Echt. 💖

      Außerdem ist es ungleich leichter für einen (ehemaligen) Kampfsportler mit extrem guter Armmuskulatur auf diese fünf Minuten zu kommen, als für jemanden, der eher Ausdauersport macht wie z.B. Wolf, oder jemanden, der im Allgemeinen seltener Sport treibt. Das zu vergleichen wär so’n Äpfel-und-Birnen-Dings.

      Daher alles, alles Gute… Und bitte. Weiter so! 🌞

      VVN

      Gefällt 1 Person

      1. Wir finden 5 Minuten nur echt krass 😁
        Also wir sind schon froh, wenn wir die paar Sekunden schaffen. Alles gut. 😘

        Unsre körperlichen Voraussetzungen sind ja auch sehr unterschiedlich.
        Ich stell mir grad deine armmuskulatur vor 😁😁😁
        Also nicht böse gemeint,aber im Kopf ist grad so n Bodybuilder arm 😅

        Hab einen möglichst guten Nachmittag 🐱

        Gefällt 1 Person

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