Summertime Sadness. Suizid. Wolf. Ich.

Als ich am Sonntag bei Herrn Carax auf der Arbeit rumlungerte und so langsam, langsam meine Ofenkartoffel mit Garnelen aß, lief im Hintergrund die ladenübliche Playlist. Ich kenne sie schon fast auswendig und die Musik rauscht so durch, aber bei einem Song halte ich doch immer wieder inne und fühle mit.

Die Rede ist von Lana Del Rey’s „Summertime Sadness“.

Zig Personen haben unpassend-poppige Remixe davon gemacht, aber im Restaurant lief die Musikvideo-Version, die für mich persönlich die einzig wahre Version ist.

Erstmal, weil Musik und Video eine ganz bestimmte nostalgische Stimmung (in mir) wachrufen. Aber vor allem, weil „Summertime Sadness“ die Geschichte eines Suizids erzählt, und das auf eine Weise, die sehr nahe an Wolf und mir dran ist.

Im April 2019 thematisierte ich bereits, dass in unseren Freundeskreisen seit knappen 20 Jahren immer wieder Leute viel zu jung sterben… Und im Sommer 2006 war es Wolfs beste Freundin. Sie beendete ihr Leben mit 27 Jahren-

Was Wolf erzählte, und was wir wissen, ist, dass sie bis zu ihrem 17. Lebensjahr von jemandem aus ihrem direkten sozialen Umfeld sexuell missbraucht wurde… Und, dass sie das niemals verarbeiten konnte. Zusätzlich seltsam ist, dass ihre Eltern hinsichtlich ihrer Bestattung alles geheim hielten (!) und weder Wolf, noch jegliche andere ihrer Freunde an ihrem Begräbnis teilnehmen durften. „Niemand weiß, wo sie liegt.“, sagt Wolf.

Er und ich reden bis heute darüber. Dass er eine dermaßen weitsichtig-sensibilisierte Einstellung zu Gewalt und Missbrauch hat, rührt mitunter daher. Ich erinner‘ mich noch gut, wie ich damals spät abends zu dem Club kam, in dem Wolf und ich uns kennengelernt hatten, und er mir direkt entgegenlief: „Hast du’s schon gehört?“

Wie er mich im Licht der Straßenlaternen in die Arme nahm, und wie er „beim Tanzen heulte“ (= seine Worte), und wie ich seine Haltung so krass bewunderte. So: „Ich liege jetzt *NICHT* im Bett und geh nicht mehr raus, sondern ich feiere! Bis zum Morgen, in dem Club, in dem sie und ich und wir immer so tolle Zeiten hatten!“

Danach fuhren Wolf und ich beide zu ihm nach Hause, und ich war einfach da.

Was die Parallelen zum Video von „Summertime Sadness“ zusätzlich krass macht, ist, dass die dafür engagierte Schauspielerin Jaime King ebenfalls Missbrauch erlebt hat– Und, dass das Video mit einer Sprachnachricht beginnt. „Remember, I’ll always love you. Bye.“

Bevor sich seine beste Freundin umbrachte, textete sie Wolf. „Ich hab dich lieb.“

Das war ihre letzte Nachricht an ihn.

Es heißt immer: „Suizid beendet den Schmerz nicht: Suizid gibt den Schmerz weiter.“ Ich möchte sagen, dass das wahr ist – und Teilgrund dafür, dass Wolf und ich diesen Schritt bisher selbst noch nicht gegangen sind. Dabei denkt er oft genug daran, ob er ihr nicht hätte folgen sollen – ab zum Heimatplaneten – und ich würde dann, klar, *mit ihm* mitkommen.

Aber: wir machen es ja nicht! Schaut euch mal das grandiose Video an. Die darin gezeigte Brücke in Pasadena bekam im Laufe der Zeit den Titel „Suicide Bridge“. Auch der Schauplatz wurde mit Bedacht gewählt. Mit den gelblichen Lichtern und dem Wind transportiert er das Gefühl einer Sommernacht. Auch: Wolfs und meiner damaligen Sommernacht.

VVN

30 Kommentare zu „Summertime Sadness. Suizid. Wolf. Ich.

  1. Ein schwieriges Thema und du hast meinen Respekt für deine Offenheit, insbesondere deine Ehrlichkeit über die eigenen und Wolfs Gedanken zu berichten. Ich glaube, dass gerade die Geheimhaltung eines solchen Wunsches dazu führt, dass man den Weg des Suizids irgendwann wählt, weil es niemand verstehen kann. Durch die Offenheit ergibt sich die Möglichkeit mit Menschen in Kontakt zu treten, die euch verstehen. Wir Menschen brauchen einander und ich denke, dass es euer Geschenk an euch selbst ist (also von dir und Wolf), dass ihr füreinander da seid. Ich wünsche euch alles Gute (blöde Floskel, die ich sehr ernst meine).

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    1. Danke dir, lieber Ben – und willkommen auf unserem Blog! 🙂

      Todessehnsucht und der Tod an sich gehören leider bis heute zu den größten Tabuthemen in unserer Gesellschaft: insofern gebe ich dir Recht, dass das häufige „Geheimhalten-MÜSSEN“ zu bloß noch heftigerem Leidensdruck führen kann. Auch ich wünsche mir diesbezüglich viel mehr Offenheit und ehrliche Kommunikation zwischen den Menschen! Und hoffe, dass Beiträge wie dieser den Weg dahin mitebnen können.

      Daher: erneut Danke für deine respektvollen, wahren Worte, von denen ich übrigens keines als blöd und/oder floskelig empfand. 🙂

      Nächtliche Grüße: VVN

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    1. Bittesehr, lieber Michael. Es freut mich immer, wenn (dir) einer meiner Tipps gefällt! Den schönen Sommertag hatten wir so halb. Herr Carax musste arbeiten, Wolf saß AN STEUERKRAMS und mir regnete es partiell auf den Kopf. 😅

      Ansonsten weiß ich, was du betreffs der Depressionen meinst und „Nachspüren“ kann nie falsch sein. Nur ist das „Beseitigen“ nicht immer möglich. Leider- (!)

      Halt die Ohren steif, sagt: VVN

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  2. Suizid löst für denjenigen alle Probleme und die, die zurückbleiben, müssen sich mit der plötzlichen Leere auseinandersetzen.
    Ich denke, dass Wolf die Entscheidung respektiert und dementsprechend reagiert hat.

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    1. Guten „Abend“, liebe Barbara (= es ist 00:32)! 😅

      Erwiesenermaßen wollen extrem viele Menschen mit Suizidgedanken in Wirklichkeit ja auch nicht *sterben*, sondern vielmehr, dass ihre Schmerzen ein Ende haben. Also: dass, wie du sagst, einfach all ihre Probleme vom Tisch kommen. Die Frage ist immer: hätte es einen anderen Weg gegeben?

      Und zum „die Entscheidung respektieren“ bei Suizid könnte ich noch stundenlange Abhandlungen schreiben. In jedem Fall können Wolf und ich das „Warum“ zutiefst nachvollziehen.

      Es grüßt dich herzlichst: VVN 😊

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  3. Großartig, wie offen Du über all das schreibst. Der Song ist wirklich klasse und jeder Remix etc. verbietet sich eigentlich. Aber Leute achten halt eher auf Titel statt Inhalte.

    Und was Euch angeht: Hiergeblieben! 😉 Das Blogland wäre ärmer.
    LG und einen schönen Nachmittag!

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    1. Heyhey! Beruhigend, dass du die Remixe ebenfalls als „No Go“ einstufst! 😅

      Und: tausend Dank auch für die vielen Blumen! Es ist (mir) wichtig, darüber so offen zu reden. Eigentlich: über *SÄMTLICHE* harte Themen so offen zu reden. Nicht nur, weil ich es möchte: eventuell ermutigt es ja sogar andere Menschen…

      Dir, äh… Einen guten Morgen?! Ohne Allergie und diesen resistenten Keim- 🤔

      VVN

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  4. oh ja, stimmt, dieser song…thanks for reminding us…
    den satz, dass suizid den schmerz nicht beendet, sondern ihn weitergibt, den kannte ich so noch nicht. aber er stimmt, wie ich aus eigener erfahrung weiß. und eigentlich ist mir das klar, es ist aber auch gut, mir selbst das auch nochmal hinter die ohren zu schreiben. für alle fälle.

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    1. Es ist eben krass, dass wir nach knappen 14 Jahren noch immer so darüber reden, wie wir es damals taten. Das macht bewusst, welche Wellen ein Suizid schlagen kann- …

      Auch erhöht sich bei einem Suizid innerhalb der Familie oder des engsten Freundeskreises die Wahrscheinlichkeit eklatant, dass einer der Hinterbliebenen früher oder später den gleichen Schritt geht. Dies geliebten Menschen aufzubürden, oder so eine Kettenreaktion auszulösen, möchte auch ich ungern.

      Danke für euren Kommentar… Und alles Liebe! VVN 😇

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    1. Liebe Oma Schlafmuetze, diese Ratlosigkeit verspüren (verständlicherweise) sicher viele Menschen! Suizid ist ja auch ein sehr sensibles Thema- Umso wichtiger dürfte es sein, in den Dialog zu treten, wenn es aufkommt. Ob nun von Gefährdeten oder Hinterbliebenen- Etwas totzuschweigen macht grundsätzlich alles schlimmer, finde ich.

      Danke für deinen Kommentar und Grüßlis zurück! 🙂

      VVN

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  5. Du hat mir zum Thema Suizid kürzlich gesagt, für ihn wäre das keine Option, weil sein Leben nicht nur ihm gehöre. Ohne andere dafür zu verurteilen, nur seine eigene, auf ihn selbst bezogene Haltung dazu. Passt vielleicht ein bisschen zu dem Gedanken, dass man den Schmerz weitergibt.
    Und: irgendwie verrückt, wie positiv euer Blog trotzdem ist. Vielleicht auch gar nicht verrückt. 🤔

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    1. Guten Morgen! 😊

      Dus Haltung dazu finde ich menschlich sehr nachvollziehbar und geht tatsächlich exakt in die Richtung wie das von dir aufgegriffene Zitat: „Man gibt den Schmerz weiter“. Und abgesehen vom Schmerz ja auch den Hang zur *Eigenausführung*, wenn man so will.

      Seine beste Freundin tötete sich, es wurde super-greifbar alles (= obgleich das nicht der erste Suizid in Wolfs und meinen Freundeskreisen war), und daher sprach er davon, es „einfach AUCH so zu machen“. Genauso hatte *ich* den konkreten Plan, GENAU WIE SIE mit 27 Jahren von dieser Erde zu scheiden. Nur seltsam-glückliche Fügungen verhinderten das.

      Ich bin auch scheißen-froh, dass er und ich beide noch hier sind – denn: wir (alle) unternehmen so viel Tolles und haben so viel Spaß, was klar zum „positiven Blog“ passt… 😊

      Trotzdem gibt es da diese Tendenz bei uns Beiden, die ich schlichtweg als „über’m Durchschnitt“ einstufe. Und damit müssen wir einfach leben. Haha. Ha. Ha.

      Alles Liebe vom Schlechten-Wortwitz-VVN 😅

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  6. Manchmal denke ich an Selbstmord, und dann spiele ich in Gedanken bis ins letzte Detail durch, wie ich mir das Leben nehmen würde. Und danach denke ich mir stets: Nein! Niemals! SIE (das „Muttermonster“) hat es bis jetzt nicht geschafft, dich umzubringen. Du bist stärker als SIE, du wirst ihr lachend den Stinkefinger zeigen und weiter leben!

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    1. Liebe Martha, diese: „Jetzt erst Recht!“-Haltung verstehe ich sehr gut! Man will ihnen nicht den Gefallen tun, aufzugeben! 😊

      Und manchmal kann es ja bereits sehr befreiend sein, das alles gedanklich durchzuplanen, um dann festzustellen: „OK, es gibt immer diese Hintertür für mich, aber ich möchte sie eben doch noch nicht durchschreiten.“

      Ich wünsche dir jedenfalls noch ganz viel Freude im Leben, nicht nur bei deinen Ausflügen, Fototouren und kulinarischen Abenteuern, und hoffe, dass du deiner „Mutter“ somit täglich lachend den Stinkefinger zeigen kannst. Jawohl! 😇

      Herzlichst: VVN

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    1. Einen schönen Donnerstag, und: ich danke *EUCH*! 💖

      Auf jeden Fall kann das „Äußern dürfen“ Halt geben. Ohnehin bin ich stark gegen die Tabuisierung jeglicher Gedanken und des Dialogs darüber. Sobald auch nur eine Person da ist, die unvoreingenommen zuhört und nicht verurteilt – egal, worum es geht – wird es meistens schon dadurch viel besser. 🙂

      Alles, alles Liebe… VVN

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      1. Ihr seid fester Bestandteil in dieser meinen virtuellen Welt geworden. Ihr seid immer wieder bewegend, gerade heraus und regt zum Nachdenken an. Und lecker Essen gibt’s auch noch obendrauf 😊
        Viele Grüße und Mahlzeit 😁

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  7. Ein guter Beitrag zu Depression von dubito-magazin.de von Jannis Puhlmann, finde ich.

    Menschen, die unter Depressionen leiden, fällt es schwer, ihr Leid zu verstehen und in Worte zu fassen. Eine schwere Depression bedeutet nicht bloß mehr Traurigkeit oder weniger Freude, sondern eine viel grundlegendere Veränderung des Selbst- und Welterlebens.

    Der Depressive fühlt sich eingeschlossen im eigenen Körper, erlebt ihn als schwerfällig, als taub, schmerzhaft, kraftlos und seinem Élan vital beraubt. Er erfährt eine Art „Korporifizierung“ des Leibes – eine Annäherung an den leblosen Körper; an den Leichnam.

    Der korporifizierte Leib verliert seine emotionale Resonanzfähigkeit und schneidet den Depressiven von allen starken Gefühlsregungen ab. Er schwingt nicht mehr mit der Welt und anderen Menschen, bis zu dem Punkt, an dem ihn nichts mehr „bewegen“ oder „berühren“ kann.
    LG Hubert

    https://dubito-magazin.de/2019/09/09/wie-die-philosophie-helfen-kann-depressionen-besser-zu-verstehen/

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    1. Hallo, lieber Hubert! Da musste ich doch glatt erstmal digital im gesamten „Dubito“-Magazin rumblättern und mir einen Überblick verschaffen… Auch den Artikel, den du empfohlen hast, habe ich aufmerksam gelesen und die Mischung aus Philosophie, Geschichte und Eigenerleben war sehr interessant. Danke dafür! 🙂

      Natürlich sind Textauszüge ohne Gesamtkontext stets mit Vorsicht zu betrachten. Bei deinem Textauszug störte mich z.B. sofort das: „Menschen, die unter Depressionen leiden, fällt es schwer, ihr Leid zu verstehen und in Worte zu fassen.“

      Weil es eine so arge Verallgemeinerung ist, die zudem auf *KEINEN* der offiziell diagnostiziert Depressiven in meinen Kreisen zutrifft… Und es sind ihrer Viele. 🤔

      Ich bin solchen Allgemeinaussagen gegenüber also immer superkritisch. „Depressive sind so, Magersüchtige sind so, Personen mit PTSD sind so…“ Das hinterfrage ich gerne und betrachte lieber jeden Betroffenen individuell! Ohne Schema, ohne Schubladen- Weißt du, was ich meine?

      Aber die allgemeine Formulierung ist ja nicht auf deinen Mist gewachsen und entstand aus dem Gesamtkontext des verlinkten Artikels, also… Alles gut! Ich musste jedoch diesen Standpunkt hier festhalten. 😇

      Alles Liebe und einen schönen Tag! VVN

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      1. Hallo, liebe VVN! Du hast recht und ich stimme dir voll zu. Ich glaube sehr wohl, dass Depressive ihr Leid verstehen und in Worte fassen können. Viele Depressive können sich sehr gut selbst analysieren, was aber leider nicht bedeutet, dass sie ihren Zustand, zumindest nicht auf die Schnelle abstellen können. Ich kann ja nicht sagen ich weiß was mit mir los ist und nun bin ich fröhlich und voll von Energie. Zum Beispiel lassen sich die bekannten „Losigkeiten“ nicht so einfach wegradieren oder weg rationalisieren.

        Ich verstehe dich sehr gut wenn du sagst, dass jeder Betroffene individuell zu betrachten ist und nicht nacht Schema X abgehandelt werden kann. Das in Schubladen stecken mag ich auch nicht. Danke für deinen Hinweis. Ich übernahm halt den gesamten Beitrag ohne so genau auf Schwachstellen hinzusehen.
        Jetzt muss ich noch nachfragen was PTSD bedeutet. Ich habe nur PTBS, Posttraumatische Belastungsstörung, gefunden.

        Noch eine Frage. Würdest du folgendem zustimmen, oder ist auch das zu kurz gegriffen? Ich denke, dass Depression weit gestreut und und auch individuell verschieden ist und sich verschieden manifestieren kann. Ich habe mir das Mal irgendwo heraus kopiert und denke, dass es zumindest einen Teilbereich der Depression (oder bei vielen) trifft.

        Andrew Solomon:
        Auf welche Weise äußert sich eine Depression für den Betroffenen?
        Salomon: Das Gegenteil der Depression ist nicht Fröhlichkeit, sondern Vitalität. Und die grundlegende Form der Depression besteht nicht darin, daß man sich traurig fühlt, sondern daß es einem an Lebensenergie fehlt und einem bereits die einfachen Verrichtungen des täglichen Lebens schwer fallen.

        Wünsche dir noch einen angenehmen Tag! Hubert

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  8. Ja wirklich schwere Kost das Thema, aber man sollte auch nicht einfach wegsehen. Und der Satz „Suizid beendet den Schmerz nicht: Suizid gibt den Schmerz weiter.“ ist nur allzu wahr. Man glaubt man würde das eigene Leid beenden, doch wie sehr leiden dann die Menschen die einem Nahe stehen deswegen? Ist es nicht auch ein schöner Gedanke, dass man wirklich Menschen um sich hat, die für einen da sind und man nicht ( wie man manchmal im Wahn der Gefühle und Emotionen glaubt) alleine ist?

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  9. You have hit on one of the most important things in this post is think, and reiterated it in many of your comments. We are all people. We are all a wonderful, beautiful, unique, person.

    I have struggled with depression over the past decade, more so between five and ten years ago, but have only one or twice experienced thoughts of self-harm or suicide. The immense feeling of pain that there only seems to be one way out of. I believe sometimes by not talking about „taboo“ topics we give them more power. Suicide exists, if we think about it consciously or subconsciously we need to feel safe talking about it with people we trust.

    Thank you so much for sharing your experience and being so willing to encourage healthy discussion. Kia kaha (stay strong).

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