Filme und „Warum wir schreiben. Part III.“

Der Morgen begann gegen 11:28 mit The Prodigy und „Firestarter“, diesmal allerdings ohne Wolfs Eiswasserduschen und ohne sein Drinnen-Sportprogramm zu begleiten.

Wir tranken zusammen Kaffee im Bettchen (= Koffeinnnnnnn ☕), widmeten uns danach temporär anderen wichtigen Dingen und Menschen, aßen anschließend den Rest vom BBQ-Joghurt-Hühnchen

… überbacken mit Parmesan, und *jetzt* bleibt Raum für mich zum Bloggen, während Wolf sein Draußen-Sportprogramm durchzieht.

Schreibzeit muss sein.

OK. Wolf und ich haben seit Sonntag einige Filme gesehen. Empfehlen möcht ich euch davon besonders diese zwei (= bereits etwas älter, aber leider kein Stück weniger aktuell, sofern man sich ein Bisschen mit Gewaltarten und -strukturen auskennt 😮):

„Precious“:

Und „I, Tonya“:

Letzterer abermals mit der großartigen Schauspielerin Margot Robbie.

Solltet ihr beide Filme – oder einen der Filme – kennen, würde mich eure Meinung diesbezüglich immens interessieren. 😊

Ansonsten: dass ihr Herrn Carax unabhängig von seinen langen Blog-Abwesenheiten weiterhin dermaßen viele gute Wünsche schickt, finde ich wirklich cool. Die Resonanz hilft ihm auf jeden Fall!

Also… *MIR* hilft eure Resonanz auch, logisch, aber am Ende des Tages ist das etwas Anderes.

Für mich ist Schreiben – meistens – so selbstverständlich wie Atmen, es gehört zu meinen fundamentalsten Strategien der Verarbeitung und Selbstfürsorge und es belastet mich nicht, es befreit. Nervös werde ich lediglich dann, wenn mich ein äußerer Umstand vom Schreiben abhält. 🐙

Herr Carax hingegen findet sich noch immer in der ganzen Schreibwelt ein und hatte/hat riesige Anfangszweifel. Daher: yaaayyyy, ihr Lieben! 😺

Und zusätzlich zu dem rein inhaltlichen Selbstfürsorge-Aspekt meinerseits (= Positivlisten, olé!) zeigt mir das äußerst regelmäßige Bloggen plus Romangefrickele natürlich auch, dass ich ein Vorhaben nachweislich konsequent verfolgen *UND* beharrlich in die Tat umsetzen kann.

Unabhängig davon, wie sich mein Alltag gestaltet (= ob ich nun in Vollzeit arbeite oder ob eine Pandemie herrscht 🙄, ob ich physisch gesund bin oder krank, oder ob ich räumlich alleine lebe oder nahezu dauernd umgeben von Wolf und FreundInnen): ich bin am Start und erscheine dort, wo ich erscheinen will.

In (m)einem Gewalt- und Traumakontext betrachtet erfüllt mich diese Fähigkeit nicht nur mit Stolz, sondern mit einer Art grimmiger Genugtuung… Was sich genauso von Herrn Carax‘ Situation unterscheidet, und immer wieder schön ist.

Und nun: Dinner mit Wolf. 💖

Bis höchstwahrscheinlich morgen, am ersten Septemberfreitag 2021.

VVN

P.S.: Nazis und Artverwandte mit dem Bloggen zu ärgern macht Herrn Carax und mir übrigens gleichermaßen Spaß. 🐱🐻

12 Kommentare zu „Filme und „Warum wir schreiben. Part III.“

  1. Margot Robbie ganz großartig in diesem Film, ich habe mich gewundert, wie diese wunderschöne Frau es geschafft hat, im Film gar nicht schön, sondern beinhart zu sein. Aber das nur nebenbei. Inhaltlich punktet der Film auf ganzer Linie, eine irre Geschichte um Leistungssport, Neid und völlig bescheuerte Mütter, grusel. Spannend, bewegend und was zum Hingucken. Unbedingte Empfehlung.

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    1. Heyhey! Also, ich find Margot Robbie auch in *dem* Film wunderschön… Und „wunderschön“ und „beinhart“ müssen doch sowieso kein Widerspruch sein! Man denke nur an Ariana Grande- 😺

      Schön, dass dir der Film und Margot Robbie genauso gut gefallen, wie uns! Wolf mag normalerweise keine Sportfilme, aber hier war er völlig begeistert. 🌞

      Ganz herzliche Abendgrüße! VVN

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    1. Wolf und mich überzeugte „Precious“ auch. Selbstverständlich betrachtet man ihn als Betroffener nochmal anders, als hätte man nie derlei Gewalt erlebt. Doch gerade, weil ich mich in 80+% der Dinge wiederfinden konnte, fand ich „Precious“ so toll. 😻

      Bis in Bälde, ihr Lieben! VVN

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