Dreieraktivitäten, (soziale) Intelligenz und Politik.

So schnell verstreichen drei Wochen. Drei Wochen bin ich nun schon bei Wolf.

Herr Carax fragte mich vorgestern, wann ich denn wieder zurück sei, aber ich weiß es nicht, so gern ich mit ihm erneut steak-/lachstechnisch eskalieren, lungern und plaudern würde- Ich habe bis heute kein Rückfahrticket und selbst wenn ich eins hätte, dann wäre Wolf vermutlich mit von der Partie- Nicht nur, um meine Küche aufzubessern 😅, sondern auch „einfach so“.

Die Causa Z. scheint übrigens insofern ausgestanden, dass Wolf derzeit mit keinster Faser seines Körpers mehr den Wunsch hegt, *JE WIEDER* mit mir und Z. in Kombination abzuhängen. Erstens, weil Z.s unvereinbartes, grenzüberschreitendes Dableiben (= ich sagte das gestern bereits in einem Kommentar) solche Genervtheit und solche Fluchtinstinkte in Wolf geweckt hat, dass er für’s Erste bloß noch seine Ruhe von ihr will. Zweitens, weil Z. und ich uns schlichtweg NICHTS zu sagen haben- 🤔

Wenn ich sie nun intelligent, interessant und hübsch finden würde, wäre es sicher auch nochmal was Anderes, denn dann müsste ich mich zumindest nicht bemüht lächelnd zu verkrampften Dialogen zwingen, und würde vielleicht sogar ein Bisschen flirten, weil mir das DANN Spaß brächte- Mit Menschen, die Wolf und ich gleichermaßen attraktiv und spannend finden, flirte ich prinzipiell immer gern und darf/kann/SOLL das sogar, wenn es eine realistische Perspektive auf Aktivitäten zu Dritt gibt- 🙄

Aber mit Z.: no. Nononono. (!!!)

Es beginnt dabei, dass sie bei einer der wenigen Unterhaltungen, die Wolf, ich und sie hatten, sinngemäß den Standpunkt vertrat, „finanziell vom Staat unterstützte Personen seien faul“-

Dann sprang Wolf, typisch solidarisch, dazwischen: „Es geht doch nicht um faul! Genügend Leute sind einfach aus psychischen Gründen arbeitsunfähig und können überhaupt nicht mehr arbeiten, selbst wenn sie nach außen hin völlig gesund wirken! Und das dann staatlich abzufangen ist absolut OK, in ein seelisches Tief geraten und psychisch erkranken kann schließlich JEDER…“

Ich saß da und dachte: „BRAVO, WOLF! BRAVO! 💖“, war aber gleichzeitig komplett angeödet von Z.s äußerst unattraktiven Standpunkt. Auch Wolf bezeichnete bereits verschiedene ihrer Aussagen als „extrem bräsig“: insofern sehe ich betreffs einer coolen Dreierdynamik zukünftig ebenfalls Chancen von glatten -10%. Ich könnte schon rein menschlich nicht mit jemandem, der u.A. Arbeitslosigkeit und/oder Armut so eindimensional betrachtet

Aber: nun ist das Kapitel durch. Ich brauche kein Agent mehr sein. Zumal Wolf es tatsächlich bedauerte, dass ich DERMAßEN konsequent darin war. „Ich dachte zumindest, dass wir all die Filme zu Dritt schauen würden. Und natürlich hätte ich dich dabei immer im Arm gehabt!“

Nun, ja. Es ist alles ein Lernprozess. Und gestern war einer der bisher schönsten Tage von vielen schönen Tagen.

Passt ihr weiter auf euch auf und genießt eure Zeit! 😄

VVN

11 Kommentare zu „Dreieraktivitäten, (soziale) Intelligenz und Politik.

  1. Lieber Valentin,
    schön dass es sich geklärt hat.
    Sehr cool, dass dein Durchhaltevermögen für Wolf eher unschön war. Da musste ich schmunzeln. 😊
    Bezüglich Dreieraktivitäten und der nicht vorhandenen Rückfahrkarte, könntet ihr doch auch bei Wolf steak/lachteschnisch eskalieren.
    Wünsche euch einen schönen Resttag. VG Sandra

    Gefällt 3 Personen

    1. Liebe Sandra, mein Resttag war bisher schön… Deiner auch? Schmunzeln musste ich ebenfalls. Aber weil ich von Wolfs Worten geschmeichelt war, nicht aus Schadenfreude, o. Ä.- 🙂

      Mein Durchhaltevermögen war im Ursprung schließlich kein Stück darauf ausgerichtet, für Wolf uncool zu sein! Jedenfalls wollte ich damit nichts Anderes erzielen, als Z. gegenüber Diskretion zu wahren, worauf Wolf und ich uns ja *zusammen* geeinigt haben… Dass er am Ende meinte, ich hätte gefehlt, hat sich natürlich „trotzdem“ gut angefühlt. 😊

      Herzliche Grüße! VVN

      Gefällt 1 Person

    1. Natürlich war die gesamte Unterhaltung komplexer, aber ab einem gewissen Punkt fühlte Wolf sich eben dazu angehalten, Z . in genau diesen Worten genau diese Ansage zu machen. Und ich finde das (natürlich) sehr gut! Dass er in solchen Momenten nicht schweigt – auch nicht gegenüber Freunden und Bekannten. 😊

      Dass die Ansicht hinsichtlich „Faulheit“ menschlich unmöglich, realitätsfern und bildungsfremd ist, steht ansonsten außer Frage. Traurig sowas. 😒

      Liebe Grüße zurück! VVN

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    1. Guten Abend und dankeschön! Dabei sollte das Agentendasein ja nichtmal einen Effekt auf Wolf haben… Sondern war einzig und allein dazu gedacht, ein Ziel zu erreichen, das Wolf und ich uns *gemeinsam* gesteckt hatten! 🤔

      Aber: zu der positiv-schmeichelhaften Nebenwirkung sag ich auch nicht „Nein“- 😅

      Alles Liebe! VVN

      Gefällt 1 Person

  2. „Finanziell vom Staat abhängige Menschen sind faul“? – Vielen Dank Frau Z, auch im Namen meiner Mutter. Ich bin in Kurzarbeit, meine Mutter in Rente, ach ja – der junge Familienvater gegenüber bezieht Krankengeld, weil die Sache sich mit seinem Rücken hinzieht ….
    Madame ist wirklich kein Umgang für so tollerrante Typen wie Wolf und du es seit 🤔

    Gefällt 2 Personen

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