Man möchte brechen.

OK, Freunde. Ich bin nachhaltig angeekelt, deshalb widme ich dem Gefühl tatsächlich diesen Blogeintrag. Eigentlich wollte ich über die letzten drei Tage berichten, in denen Herr Carax und ich extrem viele tolle Dinge unternommen haben. ABER 1.) ist es bereits nach 18:00 und fast zu spät für einen längeren Bericht, und 2.) sitze ich momentan erneut bei meiner Ex-Barkollegin im Laden und wir durften soeben Zeugen dessen werden, wie ein wildfremder Mann direkt vor den Kücheneingang kackte.

Also: wirklich *KACKTE*.  😱😱😱

So mit „gemütlich Hinhocken“ und allem, an einer stark befahrenen Hauptverkehrsstraße außerdem. Für den Augenblick habe ich dann mal keinen Hunger mehr, obwohl meine heutige Nahrungsbilanz – „trotz“ Arbeit – bisher bloß

2 × Latte Macchiato und

1 × 1/3 Heiße Schokolade mit Sahne

sagt. Es fällt schwer, in Folge der unguten Bilder von eben noch irgendetwas zu sich nehmen zu wollen. 🤔

Als ich Herrn Carax per Messenger davon berichtete, erfolgte postwendend die Antwort: Kranke Welt. Ich will auch schon wieder nur nach Hause. Kannst ja nachher nochmal rumkommen, wenn du magst.“

Also mach ich das. Weil ich im Restaurant der ehemaligen Kollegin ja sowieso nur circa sechs Gehminuten von seiner Wirkungsstätte entfernt bin.

Wenigstens muss ich dafür nicht an dem Kackhaufen vorbei. EKELHAFT! Und das ausgerechnet, wenn ich keine Chance darauf habe, mir die Erinnerung in Gänze wegzusaufen! Das wäre nämlich die einzig angebrachte Reaktion darauf- 😅

… Natürlich ist *das* nur ein Scherz. Stattdessen bin ich kommenden Montag direkt wieder drei volle Wochen alkoholfrei: wie jedes Mal derartig konsequent, dass sich Herr Carax gestern Nacht vor’m Einschlafen sogar sämtliches Tiramisu alleine einverleiben durfte. Für mich gab es nur Kekse. 😇

Habt ihr nun einen angenehm-virenfreien Abend… Und, ey: der kackende Typ hatte selbstverständlich auch *KEIN* Klopapier! Und wusch sich nirgends die Hände, siehe „draußen und Hintereingang zum Laden.“ Ich weiß gar nicht, auf wie vielen Ebenen mich das abstößt. Mein Reinlichkeitsempfinden fühlt sich jedenfalls arg mit Füßen getreten.

VVN

P.S.: Wolf. Gibt es natürlich noch! Er ließ meinen Bericht bloß bis jetzt unkommentiert. Ich vermute, weil er vor Ekel direkt unter die Dusche gestiegen ist- 😆

24 Kommentare zu „Man möchte brechen.

  1. Boaaaa – neeeee
    Ist ja EKELHAFT
    Und Herr Carax hat recht. Und ich weite es etwas mehr aus.
    Überall wird diese Welt ein bisschen KRANKER!!! (ja es gibt auch Positives)
    Wie gut, das ich mir gerade Lucifer reinziehe, da komm ich wieder auf andere Gedanken.

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    1. Liebe Sandra, ich hörte viel Gutes über „Lucifer“, allerdings haben Wolf und ich derzeit so viele unbeendete Serien, dass es unklug wäre, ein Weitere anzufangen- 🤔

      Ich wünsche dir viele ästhetisch-schöne Gedanken. Ob nun mit oder ohne ablenkende Serie! Und nun sammele ich mich innerlich weiter. 😅

      Bis ganz bald! VVN

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  2. Ich ecke jetzt an. Ich bin offensichtlich so total abgestellt, dass ich mich frage „na und“?
    Ist auch kaum anders, als wenn ein Hund auf den Gehweg kackt und „Frauchen“ es nicht wegmacht. Dieser „Hund“ hatte wohl kein „Personal“.
    Die Welt verroht. Das kann man wohl so sagen. Ich vermutlich auch. Weil es mich nicht berührt.
    Es tut mir leid. Aber ich kann jetzt auch kein Gefühl dafür herzaubern. Obwohl ich schon noch weiß, dass das echt abartig ist und ich eigentlich in Solidarität zuerst mal einen 🤮 Emoji posten wollte. Bis ich merkte, dass es mich eigentlich kalt lässt.

    Heute ist mir wohl schon zu viel widerwärtiges passiert, das ich nicht verstehe.
    Ich verstehe diese ganze Welt nicht mehr.

    Leute, die sich aufspielen, als wären sie Gott, Leute die vor Türen kacken und damit beweisen, dass sie nicht mehr als ein Tier sind. Leute, die Urteile fällen ohne einen wirklich zu kennen. Und anderes, das noch gar keine Worte hat.
    Ich habe für heute wahrlich genug. Eigentlich für immer genug von dieser Menschheit.
    Sorry und eigentlich gehört das gar nicht hier hin.

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    1. Heyhey, und: kein Grund für ein „Sorry“! Ich finde, dieser Kommentar passt sogar ziemlich gut hierhin! 😉

      Tatsächlich habe ich mir über das: „Na, und?“ direkt Gedanken gemacht. Meine bisherige Selbstanalyse ergibt Folgendes: ein kackendes Tier würde mir prinzipiell doch *immer* wenig(er) ausmachen, denn es ist niedlich, weiß es nicht besser und möchte einfach nur sein- 😅

      Ansonsten, was ich spannend finde, rühren mindestens 77% meines Ekelgefühls daher, dass es in unmittelbarer Nähe und Sichtweise zu einem Ort geschah, den ich gedanklich mit „Sitzen und Essen“ verknüpfe. Wäre es random hinter’m Busch gewesen, hätte es *NICHT* diese Auswirkung des Totalen-Magenumdrehens gehabt. Dann hätte ich es nur befremdlich gefunden. Hmmm. 🤔

      Und so generell ist Ekel für mich auch etwas stark Personenabhängiges. Steht mir ein Mensch extrem nahe (= so wie Wolf und Herr Carax), dann habe ich vor Nix Berührungsängste. Dann wisch ich deren Kotze weg, wenn sie krank sind, steige auch sexuell auf Sämtliches ein, und bin das Gegenteil von zimperlich- 😆

      Bei Wildfremden mag ich mit alldem aber nüscht zu tun haben. Von einem Wildfremden mag ich schließlich nichtmal auf bestimmte Weise *angeguckt* werden- (!)

      Soweit mein Brainstorming zu diesem wunderbaren Thema. Und bezüglich: „wahrlich genug haben von dieser Menschheit“ stelle ich mich einfach kurz eine Runde zu dir/euch. 🙂

      Herzlichst: VVN

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  3. Brrrrrrrrrrr 😖 Dinge gibt’s, die gibt’s gar nicht 😖

    Da bin ich froh, dass ich vorher schon gegessen habe 😅
    Wobei – vielleicht könnte man aus der Kacke des Menschen Biobrennstoff herstellen? Wobei das natürlich auch von der Ernährungsweise der Person abhinge… Müllverbrennung ist ja nicht so gerne gesehen 🤔

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    1. Carlie! 😀

      Mh.

      1.) Es ist noch dort. In aller Pracht.
      2.) Ich schätze, man schwemmt es mit einem massiven Wasserstrahl in Richtung des nächsten Gullis. Sofern man keinen Flammenwerfer oder kein Napalm hat (= hatten wir nicht). 😒
      3.) *IM* Restaurant wär es meine Ex-Kollegin gewesen, ohne Zweifel. Um verstopfte Klos müssen sie, Herr Carax und ich uns ja auch oft genug kümmern. So zog der Kelch knapp an ihr vorüber. Der Typ schiss außerhalb ihres Verantwortungsbereiches. 😅 … Ich denk, die Stadtreinigung darf nachher die Freude haben. Oo

      Verrückt. 🤔

      Guck die Tage mal wieder nach Post! Ich hab neue Stifte gekauft. VVN

      Gefällt 2 Personen

  4. Sorry, jetzt hatte ich euer Blog schon wieder fast ne Woche verpasst. Aber bin genau zum richtigen Artikel – echt ekelhaft -wieder da. Was ist nur mit dieser Welt los? Genießt den Freitag.Einfach nicht mehr dran denken, und hinein ins kalte, regnerische Wochenene! LG Michael

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  5. :-O :-O :-O
    Ich lese das direkt nach meinem Frühstück und mag mir nicht weiter vorstellen, wie es wäre, wenn ich es selbst gesehen hätte. Boah, wie eklig. Tut mir leid, dass du das erleben musstest. Echt unfassbar.

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    1. Dabei traf es mich nichtmal in Gänze (= was in diesem Fall *eindeutig * einer dieser Sätze ist, die man bloß nicht aus dem Kontext reißen sollte 😅).

      Meine Kollegin sah jedenfalls den kompletten Vorgang. Ich hingegen „nur“ das Ergebnis- 🤔

      Auch dir einen wunderbaren Samstag, liebe Sandra! VVN

      Liken

  6. Ich bin neulich mal zum Bahnhof, meine Frau vom Zug abholen gefahren. Hatte da ein ganz ähnliches Erlebnis mit Kneipen- oder Discopublikum. Er war so dämlich, nicht die Parkbucht zu versperren und sie hockte halt da und machte sich – nun im vollen Scheinwerferlicht – aus.
    Habe dann die Papierrolle aus dem Auto genommen, auf den Scheibenwischer gelegt und gesagt, wenn sie Papier braucht, kann sie sich bedienen. Bin dann rein in den Bahnhof. Ihrem Kerl fiel fast die Kinnlade runter 🙂

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