Halb-halb-Liste.

Bezeichnend ist, dass sich inzwischen drei (!) fast fertige WP-Beiträge in den Entwürfen befinden, bei denen die Veröffentlichung jeweils an *Der Kündigung meines Gehirns im letzten Textviertel* scheitert. 🤔

Mein „Herbsturlaub light“ mit  (Weihnachts-)Wahlfamilie und Klopsfreunden war zwar wirklich schön und vollgepackt mit interessanten, persönlichen und politischen Konversationen bis tief in die Nacht – im Grunde existiert demnach ausschöpfenswertes Schreibmaterial bis zum Getno…

Allerdings.

• Gab es in jüngster Vergangenheit mehrmals neue Kontaktversuche 🐙 (= Betonung auf „VERSUCHE“).

• Hatte ich seit der OP niemals richtig Leerlauf.

• Ist der Wolf leider noch immer absolut nicht auf der Höhe, und heute definitiv einer der belastendesten Tage für ihn.

• Trägt die – natürlich *nicht* auf magische Weise verschwundene – Entzündung keineswegs zur mentalen Entspannung bei. 🙄

• Habe ich übergeordnet unfassbar viel zu organisieren.

• Ist es um meinen Nachtschlaf beunruhigend schlecht bestellt… Also: schlechter als ohnehin schon.

Und sowieso bringt das unselige „Oktober-November“-Konglomerat grundsätzlich Todestage, (familiäre) Vergangenheitsrotze und oberfiesen Mist aus der Hölle mit sich. 😱🐙🙀

Die tagesaktuell positiven Dinge sind  „immerhin“, dass:

Freundin I vorhin bei uns hereinschneite und unglaubliche Massen an Kuchen aus ihrer Lieblingskonditorei dabei hatte,

• Wolf und ich in exakt dieser Sekunde gemütlich zusammen am Küchentisch abhängen (= er liest, ich blogge 😊),

• wir nebenbei Prosecco trinken und wechselweise vergnügt von vier – in Zahlen: 4! – verschiedenen bestellten Gerichte snacken,

• dabei das allerneueste Album von „Angels & Airwaves“ (s. u.) läuft,

• Wolf gestern vor dem Einschlafen den Film „The Crow I“ als Abendprogramm auswählte, den wir beide lieben und der (mich) stets aufheitert, und

• es eben klingelte?!! Offenbar ein cocktaildurstiger Kumpel. Ich gehe besser mal die Bar checken.

Ah.

„Es könnte besser sein, es könnte aber auch schlechter sein.“ 🌸

VVN

P.S.: Track 1! 🌞

33 Kommentare zu „Halb-halb-Liste.

  1. Moin Valentin, erst einmal, schön dass du wieder gut gelandet bist und ihr wieder beisammen seid. 🍀
    Jetzt könnt ihr euch gegenseitig noch ein bisschen mehr stützen. Hoffe, dass der erste Teil der Liste sich schnellstmöglich positiver gestaltet und ihr durchatmen könnt. 🍀
    Herzliche Grüße Sandra

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    1. Danke dir, liebe Sandra. Wie vorhin schon „drüben“ in deinem Buchuniversum gesagt: ich freu mich sehr, dass wir uns hier bei WP über den Weg gelaufen sind! 😺

      Achte du bitte ebenfalls (weiter) gut auf dich, bzw.: lass gut auf dich achten – und 🐙🐙🐙 für alle doofen Sachen! So.

      VVN

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  2. „Es könnte besser sein, es könnte aber auch…“
    Ich sage inzwischen immer:
    „Sich beklagen kann man immer…“
    An der zweiten Hälfte des Satzes arbeite ich noch…
    Ansonsten denke ich, auch diese Zeit geht vorbei. Es dauert solange wie es dauert – und das ist okay.
    Ich wünsche Dir bzw. Euch einfach nur das Beste
    👍💚🤗

    Gefällt 2 Personen

      1. „… Doch dadurch wird es meistens schlimmer“
        Ein guter Gedanke, vor allem der bestechende Reim.
        Aber die Aussage ist für mich schwierig. Jammern kann manchmal echt helfen – aber das geht leider nicht mit jedem bzw. immer.
        👍💚🤗

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      2. Durch die (Ver-)Dichtung wird der „psychologische Druck“ stark erhöht. Dadurch geht für mich die Bedeutung des „meistens“ fast gänzlich verloren. Das Wort klingt wie zu einem Füllwort reduziert, damit der Reim runder klingt.
        Sorry, wenn ich jetzt pedantisch wirke. Aber an solchen Kleinigkeiten kann ich mich wunderbar festbeißen. (Bei meinen eigenen Texten ist das ja auch durchaus sinnvoll, aber…)
        Zumindest der Gedanke ist auf jedenfall gut.
        Aber ich für mich muß noch ein bisschen weiter suchen. (Bis ich dann endlich einen schlagfertigen Satz habe, den ich dann genau einmal – oder vielleicht auch zweimal – bringen kann… 😉😁)
        👍💚🤗

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      3. Den Punkt mit dem Füllwort verstehe ich, lieber Ankor… Und weil du dich so „wunderbar an solchen Kleinigkeiten festbeißen“ kannst, mag ich dein Geschriebenes ja auch immer so sehr! 😺

        Ich drücke die Daumen bei deiner weiteren Satzfindung. Lässt du es mich wissen, wenn du eine gute Idee und akkurate Lösung für dich gefunden hast? 😊🌞🌸

        Gute Nacht dir! VVN

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      4. Das schöne ist der Widerspruch zwischen der klaren Aussage: „es wird (meist) besser“ und dem, was zuletzt hängen bleibt: „es wird schlimmer“. Die Aussage führt damit zur Verunsicherung: „Habe ich die Frage (Wie geht‘s?) überhaupt stellen dürfen? Oder war das unangebracht?“
        Manchmal liebe ich solche Provokationen… 😎
        Hab(t) einen schönen Abend!
        👍💚🤗

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      1. Ganz okay, wir haben Handwerker- Impro- Woche. Fensterbauer haben gestern um 7 abgesagt, daß sie doch nicht für zwei Tage und drei Fenster kommen…. Abeitszimmer ist wegen denen „eingepackt“ worden. Ergo spontan Garten- Tag gemacht, Sträucher und Hecke schneiden. Heute Komplett- Muskelkater.
        Ansonsten durchweg nette Resonanz auf ’ne Sendung gehabt, was ja im Hnblick auf Ikke nicht so schlecht klingt. Ist aber noch nichts entschieden.)
        Lieben Gruß!

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    1. Jup: ÖRGS, liebe Barbara. Ohne Safety Net und ohne jegliche „offizielle“ Familie wäre ich auch echt am Arsch. 😅

      Hej. Liest man denn bald mal wieder ein paar Texte von dir? Keinen Druck, es interessiert mich nur wirklich- 🙂

      VVN

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      1. Lieber Valentin, wenn ich das nur selbst wüsste.😁Mir fehlt es an einem vernünftigen Konzept.
        Im Augenblick sitze ich am Meer und genieße es, wenn auch frierend. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.🙃😉

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  3. “Es könnte besser sein, es könnte aber auch schlimmer sein…” – Hmhm, das gute alte “dazwischen”. Geht ja noch ein Stückchen weiter runter/weiter rauf, und so… Aber… tut es das nicht immer? (Nicht bös gemeint. Ich weiß, was du meinst. Und ich sehe, dass du auch den Fokus auf positiven Krams behalten möchtest, weil… sonst klappt halt alles zusammen… aber nur ein eventuell unangemessener reminder, dass “alles scheiße” auch völlig ok ist <3)

    Ich wünsch euch allen ein gutes Durchkommen. ❤

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    1. Mh- Auch wenn ich den Fokus lediglich auf den negativen Krams richten würde, würde nicht alles zusammenklappen, zum Glück… Dafür sind unsere Sicherheitsnetze zu gut, und diese Erkenntnis hilft schonmal viel! 😇

      Dennoch bleibt es mir unverändert wichtig, (eher) den positiven Krams im Fokus zu behalten. Besonders bei so Kontaktversuchen usw. hilft mir das: „Gnihi! Egal, was ihr macht, inzwischen hab ich mir XYZ aufgebaut und XYZ erarbeitet, und jahrzehntelange funktionierende Freundschaften und (Liebes-)Beziehungen, die ihr alle nicht zerstören konntet, ihr Ottos!“ immens. 😸🌞🐙

      Das fühlt sich beim Auflisten schon äußerst gut an, unabhängig davon, wie es mir/uns allen zwischendurch körperlich und mental geht. 🙄

      Und, nja- Die Freundin, die stets: „Es könnte besser sein, es könnte aber auch schlechter sein“ sagt, hat ihren kleinen Bruder dadurch verloren, dass er auf offener Straße von Fremden totgeprügelt wurde. Insofern steckt ein ganz bestimmtes Gefühl dahinter, wenn ich das aufgreife- 🙂

      Euch allen, öh, ein nicht minder gutes Durchkommen! VVN

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    2. P.S.: ich sehe und höre sie ganz genau, bei diesem „Es könnte besser sein, es könnte aber auch schlechter sein.“ 😅

      Es zielt in die: „Klar tut es unerträglich weh, doch niemand wird uns jemals aufhalten.“-Richtung. 🌸

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